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II. Jahrgang. II. Band.
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Die deutschen Herren.

Als daS deutsche Land verloren war, hatten desdeutschen Ordens Häupter ihren Sitz durch einige Zeitzu Venedig, darauf zu Marburg in Hessen. Mitt-lerweile hatte Herzog Conrad von Massowien die deut-schen Ritter an die Weichsel gegen die heidnischenPreußen zu Hülse gerufen. Sie eroberten das ganzeLand auf beyden Weichselufern, von den Marken Poh-lens bis an die Ostsee, Thorn, Culm, Elwing undDanzig wurden hochwichtige Plätze im großen Hanse-bund und die Centralregierung des Ordens nach Ma-rienburg verlegt. Der Herr und Hochmeister, des rö-mischen Reiches Fürst, herrschte ob dem gesummten Or-den, der Deutschmeister zu Mergentheim über dasdeutsche Gebieth. Die Balley Österreich blieb biszum Abfall Albrechts von Brandenburg, unter demHochmeister von Preuße n.

Wir führen nun die Reihe der Landcommenthurean, so weit die Folgereihe derselben aus Urkundenherzustellen ist.

1 ) Conrad von Ost e rna, Neffe des Hoch-meisters Poppo von Osterna, eines ruhmbekrönten Vor-dermannes jenes 6ojahr. Kampfes in Wald und Sumpfin Preußen und der großen Mongolenschlacht auf derLignitzer Wahlstart (1241), wo Herzog Heinrich vonDreslau, Sohn der heiligen Hedwig, wo die Rittervon der Lilie, die Wrbnas nähmlich, Vater und Sohnund die Rolhkirch alle, bis auf ein Kind im Mutter-leibe, von dem die heutigen Rolhkirch alle abstam-men , die Knappen von Goldberg aber großen Theilsgefangen wurden und den Grund zum Flor der sibi-