Band 
II. Jahrgang. II. Band.
Seite
147
JPEG-Download
 

D ie Schotten. *47

garten nächst Dornbach am Alseck kamen durch LeopoldStrobel po» Feldsberg geschenkt. Bald (i 356 — 1060)gründeten auch zwey reiche Bürger-geschlechter, dieReicholf und die Glöckler, der Schottenabtey seitdemansehnlich vermehrten Besitz in Ottakring. — 1Z42vergabren die Edlinger dem neuen Clarenkloster ihrEigen zu S ra m m e rsd 0 r f, kauften dazu Wiesenund Weingärten in Grienzing von Gießel und OttoEyßler, und erwirkten Herzog Albrechts Bestätigung.Dies Besitzrhum wuchs (14Z2) durch den VerzichtAlbrechts V. über der Lehenschaft einiger zur KirchevonBisamberg gehörigen behausten und Ilberland-Grün-de und (: 444 ) durch deir nachmahls im BruderzwisteFriedrichs IV. und Albrechts VI./ und im Vormund-schafcszwist umLadislav Posthumus genugsam berüchtig-ten U l r i ch E y c z i nge r. 1469 kauften die Schottenvon Leopolden von Wähiug, obersten Thürhücher inÖsterreich, Grund-und Dienst-, Weinberg-und Vogt-recht zu Stammersdors und Enzersdorf, und (>470)von Jörgen Schweinberg den Thurm und Edelhos zuS ta m in e r s d 0 r f, und von Georgen von Rohr,Amtgilten und Güter. i 5 c>g wurde alsdann der Zehendvon Waldhausen verglichen und am 22. Oet. *544 gabFerdinand I. die Lehensbefreyung über den Stammers-dorser Thurm. — Was schon in den Tagen des Ja-somirgoct, Berthold, Pfarrer zu Fischamend, denSchotten vermacht, ründete sich erst aus, als(iZ!I8)durch Heinrich Kaltenhammer und Niklas Salbacher,die große Mühle am Kallengang auf der Schwechacan die Schotten gedieh und (i 55 i) auch ein Hof auf

*

10