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der zu Grunde. Noch war die Klosterzucht so strenge,das; Abt Beuedict, der sie eben nicht lieble, seine Saum-seligkeit im Brieswechsel mit Dürer und Pirkheimer da-mit entschuldigte, daß er in seiner ungeheizten Zellenicht lange, anhaltend zu schreiben vermöge, in demwohlgeheiztcn Refectorio aber, die beständige Unruheviel zu groß sey. Seine Treue gegen Carl und Ferdi-nand, die Enkel des Kaisers, der ihn so geliebt undden er so geehrt, machte ihn den eingedrungenen Re-genten (X. i 56 — i 65 ) überaus verhaßt. — Nochwar über sie das keck herausgefoderte Blutgericht inder Neustadt nicht ergangen, als Beuedict am 6.September 1Ö21 starb.
XLIV. Michael, vorher Abt zu Separd ch16. Ocrober 1.327. Er erlebte iÖ 23 die ersten wildenAusbrüche der Reformation zu Wien und die abgenö-thigtc Einmischung des weltlichen Armes, wie auch dieVerderbensschlacht von Mohacz, die zwar Ungarn undBöhmen an Ferdinand I. gelangen ließ, da seinSchwager Ludwig mit dem Kern des Heeres auf derWahlstatte lag, aber auch eine so schwere Türken-steuer in ihrem Gefolge hatte, daß Abt Michael meh-rere Güter und einen Theil des Bergrechtes zu ver-kaufen bemüffiget war, um, wie es gefodert ward,den vierten Theil des Stifrsvermögens sowohl, alsder Einnahme, der Landesvertheidigung und der Rü-stung wider den Erbfeind der Christenheit und denihm verbündeten ungarischen Gegenkönig Zapolya zuweihen.
XLV. C 0 n r a d W e i x e lbaum aus