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Die Schotten.
Schwester Maria, Gemahlinn Ludwigs, Königs vonUngarn und Böhmen aufgeführt, sohiu mit Holzschnit-ten und Musiknoten und mit den Nahmen der edelstenScholtncr Schüler in Druck gelegt und dem jungenGrafen Niklas Salm zugeeignet wurde. „DeinVater (spricht der Abt in seinem Vorwort) hat den bisauf die Römertage zurückgehenden, glanzreicheu Ur-sprung durch die eigenlhümliche Tugend noch überbo-then und doppelte» Schimmer auf Dich vererbt. InDeutschland, i» Italien, ivider Frankreich und selbstunter den kriegslustigen Eidgenossen schimmert seinNahme. In den Waffen ergraut und ein rechterVordermann und Vorfechter, entbehrte sein rhatenrei-ches Leben dennoch nicht der zarrern Genüsse der Wis-senschaft und Kunst und um deretwillen hat Maximi-lian sein kaiserlicher Herr ihn eben so geliebt, als eran seinen Heldenthaten sich erfreut hat."
Abt Benedict galt im Kloster und in der Stadtwohl für einen großen Gelehrten, hinreißenden Red-ner, keineswegs aber für einen guten Wirth. Zwarvergrößerte sich unter ihm des Stiftes Eigen zuSkammersdorf und im Marchfeld, durch einen i52omit Wolf und Leonard von Liechtenstein und mit Se-bastian Haager von Alensteig geschlossenen Vertrag,wodurch diese, ihre dortigen Erbholdeu gegen andereGilten abtraten. Doch weihte Benedict jede Müsseviel lieber den Musen, als der Wirthschaft und derKlosterzuchr. Was er für die Klosterbibliothek mit vie-lem 'Aufwand und trefflicher Auswahl gethan, gingin der rürkische» Belagerung nach wenig Jahren wie-