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II. Jahrgang. II. Band.
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Die Burg. 25

ben'uflh.vorn Diocesan-Bischof Gottfried von Pafsai,bestätigt, der Caplan der Burg-Capelle U. L. F.S t. 2 o h a n n s, P a n k r a z e n s u n d G e o rg e n s,in der Ausübung der vorzüglichsten pfarrherrlichenRechte erscheint und sich auch bald capellanus, baldplebnnus ducis nennt. V?an mochte glauben,die Fürsten hätten die heiligen Leiber, womit sie ihrealte Capelle am Herzogshof geschmückt und vielleichtauch ein, von ihnen dyrt gestiftetes Beneficium, indie neue Capelle übertragen, wegen der Erwähnungder nähmlichen Heiligen und weil der capellanus cu-riae und der capellanus in castro ducis dasselbeGrundbuch zu Nußdorf und Grinzing hatten. — Inden Tagen der vier letzten Albrechte empfing dieBurg-Capelle, zahlreiche kleine Stiftungen von Edel-Herrn und Bürgern, unter denen der Caplan PeterMan, zugleich Pfarrer zu Mautern, nicht der ge-ringste war. Da Albrecht aus dem heiligen Landeheimkehrend dies Beneficium Maus bekräftiget und ver-mehrt, hieß es von dem an meist: das A lb re ch t e n-Stift.

Rudolph der Weise hatte das Zimmer im Wid-merthurm, in welchem er geboren worden und seineKindheit verlebt, in eine Capelle verwandelt (i 556 ).Sein und seines Vaters, Albrechts des Lahmen Stifcs-und Schiriybrief hierüber gab daS Urkunden - Buch(Nr. utit> 74). Wir haben auch gesehen, wie dieseA l l e r h e i l ig e 11 - C a p e l l e mir dem, dabey glän-zend gegründeten Chorherrnstift nach St. Stephanübertragen worden. — Die neuerliche Vereinigung