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II. Jahrgang. II. Band.
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D i e Burg.

der K r o n e ii Ungarns und B ö hmens mitÖsterreich, machte den Hof Albrechts V. (oder alsKaiser II.) zahlreicher und glänzender.— Johann vonCapellis aus Cremona, Caplan und Notar des Car-dinals Branda, apostolischen Legaten bezeugt, ebendieser Cardinal habe am > 4 - Jan. >425 eingeweiht:„capellam novam in castro illustris Principisdomini AIbreti Wiennae,” zu Ehren U. L. F. undder heil. Elisabeth. — Dieselbe Capelle muß Frie-drich IV. als Vormund seines Vetters Ladislav Post-humus bedeutend enveiterr und neu hergestellt haben,denn am. > 3 . May >448 ertheilt der berühmte Cardi-nal-Legat, Johann St. Angeli, Ablaß der von Frie.hriche» neu gegründeten Capelle (novissime in castrowiennensi erecta per ser. prine, d. Frideri-cnm etc.) zu Ehren der heil. Dreyfaltigkeit und Al-lerheiligen, woraus man fast glauben sollte, dieseCapelle sey unmittelbar an die Stelle der rudolphini-schen (auch zu Allerheiligen) getreten? — Am 2p.April >449 vollbrachte die Einweihung der BischofJohann von Gurk. — Auch die Burgpfarre wurdesogleich dahin übertragen und mehrere Benesieien mirderselben vereinigt.

Unter Ferdinand II. 1626 brachte der Magistratder Stadt Wien, unter dem Bürgermeister PaulWiedmann, von dem Dnrgpfarrer Caspar Gorrizuttidie Häuser des Grundbuches der Burgpfarre mir lan-desherrlicher und bischöflicher Einwilligung käuflich ansich.— 1737 horte endlich dieses, bisher noch immeransehnliche Grundbuch der B u r g p f a r r e vol-