35
D i e Burg.
so inniger an sein kaiserliches Vaterhaus und nährteum so kühnere Hoffnungen für die Ehre und GroßedeS StaareS im verschwiegenen Busen. — Wie über-haupt der Stachel des Bösen geineiniglich nur sichselbst verwundet, so hegten auch diese Trümmer, stattder gehofften Niedergeschlagenheit und Ergebung,vielmehr eine reiche Aussaat von Liebe, Treue undMuth in jedem vaterländischen Herzen. — Bereitsim Jahre i 3 ji begann die Genie-Direction ihre Her«stellungsarbeiten. Es wurde das Josephstädrer- oderLowelthor am Zusammenstoß der Teinsalt- und Löwel-straße geöffnet und vom Oberstlieutenant Cronöster,die Courtine zwischen der Lowel- und Melkerbasteyhergestellt, dieser Schauplatz unzähliger Großthatenin der zweyten türkischen Belagerung des GroßvezirsKara Mustapha 1680.— In, folgenden Jahre 1812zog Napoleon das ganze Abendland mit sich gegenden Aufgang, bis die Flammen von Moskau ihm zurentsetzlichen Heimkehr leuchteten. Diese Arbeiten wur-den eingestellt und Geld und Sorge auf Größeresgewendet, auf die Hoffnungen, welche ganz Europavom Morgen her dämmerten, da Buonaparte, demspanischen Krieg, auch noch den ruffischen beyge«seilte; — aber kaum war der zweyte Pariser Friedegeschloffen, als r6»6 die Lvwelbastey vollendet undim Winter darauf, der von dem Chef des Genie-corps, dem durchlauchtigsten Erzherzog Johannprojectirte Umriß der neuen Anlagen vor der kaiser-lichen Burg, mit allen Details ausgearbeitet, demII. 3abrg. D-nkwürdizkkilcn. 2 . S3t>. 2 . u.». Heft. 5