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II. Jahrgang. II. Band.
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Dir Burg.

wo auch der Erbauer/ Carl VI. zu Pferde abgebildetist. Diese Reitschule hat öfters schon zu Carouffels, jaauch zu großen Musiken und Bällen gedient. Nebender Winterreitschule/ dicht am Burg-Theater,ist die S o m m e r r e i t sch u l e, ein offenes, länglichesViereck.— Wenn die Erzherzoge sich hier im Reitenübten, war es von jeher erlaubt, als Zuscher Theilzu nehmen, und einst war die Reitschule vorzugsweiseder Ort, wo die alte Anhänglichkeit der Wiener, sichan dem herrlich heranblühenden Geschlecht der SöhneTheresias herzinnig erfreute.

Von jenem wahrhaft einzigen Musen-Tempelder k. k. Hof-Bibliothek (bibliotlieca augusto pa.latina) , durch welche Carl VI. sich ein unvergängli-ches Denkmahl gegründet, von dem großen zoolo-gisch-botanischen Cabinet, einer SchöpfungSr. jetzt regierenden kaiserlichen Majestät, in demunter Theresia und Joseph erbauten Seitenflügel zwi-schen der Bibliothek und den Augustinern, —von demk. k. Münz- und A n t i k e n e a b i n e t, auf demAugustinergange, (in seiner dermahlige» Gestalt gleich-salls einer Schöpfung des jetzigen Monarchen,) wirdbey den wiffenschaftlichen und Bildungs-AnstaltenWiens und bey den zum Behufe derselben in derKai-serstadt vorsindigen Sammlungen, ausführlich dieRede seyn.

Von der ehemahligen Reichskanzley unddem Reichshofrathe, welche der am 12 . Julyi8o6 geschlossene Rheinbund und die Abdications-Urkunde Franz'S II. vom 6. August auflösten und die