Band 
II. Jahrgang. II. Band.
Seite
CXIII
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CXI1I

Urkundenbuch.

Oie todt er, wie das viech wegk treibt.

Erhalte Wienn in deiner Hut,

Das der Türck nit vnschuldigs blutVergieß, spott vnser in der not,

Vnd sprech nun: wo ist ewec Gott?

O Herr in deinem höchsten sahlKhumb doch, erfrew vns auch ein mal.

Den seind der Christenheit vertreib.

Damit Tentschland zu friden bleib;

So wirbt sich frewen jung und alt,

Dich preysen, mein Gott, manigfalt;

Auch Herr, ich bitt. ists der will dein,

So laß Wienn hie, mein freythoff sein,

Das also gschech vnd werd uns war.

Wünscht Wolfgang Schmältzl zum newen jarl

(» 548 .)

CCXXIV.

Vermerkt die Auszaigung und Ordnung der Zimer undGemecher in der Purgk zu Wienn, so von Prelaten,Grafen, Herrn, Rittern vnd Knechte» auch'den von Stet teil des Fürstenthumbs Österreichwas die Zeit in gemainec stimung daselbs zu Wienbey einander gewesen sind, für den Allerdurchlauchtig,sten Fürsten vnd Herrn, Herrn Friderichen, RömischenKayser vnd Herzogen zu Österreich u vnd die Hochge-bornen Fürsten Erzherzog Albrecht, und Herzog Sig-mundcn, auch Herzogen desselben Fürstenthumbs Öster-reich, vnser allergnedigst Herren gemacht, vnd des yc-dertail ein Zedl in gleichem Laut gegeben ist. Actumam Montag vor Peternelle, Aauo Domini etc.i453 3i. May.

Friderichs Wohnung.

Vor erst ist für den benannten vnserm allergnädig.sten Herren dem Kaiser ausgezaigt, vnd geordnet, der

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