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II. Jahrgang. III. Band.
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D ie Stadt. Ihre Lage.

Von der Mieden, Schleifmühlgaffe gegen dieVorstadt an der Wien eine Bohlenbrücke ohne Jochfür Fußgeher.

Am Glacis bey der Bärenmühle und gegen dasStarhembergische Freyhaus eine hölzerne Jochbrückefür Fußgeher.

Die, laut der Urkunden des Heiliggeistspitalsbis in die Tage König Oltokars hinaufreichende stei-nerne Brücke vor dem Kärnthnerthor; 162» erwei-tert, von den steinernen Seitenwänden frey gemachtund durch eiserne Geländer, welche die beyden Fuß-pfade von der, an Markttagen ungeheuer frequentenFahrstraße trennen und mit Laternen versehen sind,ungemein verschönert. Hat die Wien Wasser ge-nug , so hat man von dieser Brücke eine mahlerischeAussicht, abwärts auf das polytechnische Institut unddie Carlskirche, so wie aufwärts g'egen das Theateran der Wien und gegen Mariahils.

Auf diese Brücke folgen zwey Bohlenbrücken fürFußgeher, die eine dem Sommer-Pallaste des Für-sten Sck'warzenberg gegenüber, 1810 gelegenheitlichdes Anwerbungseinzuges des Marschalls und Groß-bothschafters Berthier vergrößert, die letztere vomSeilerstätter- oder Carolinen-Thor gegen die Raben-gaffe und den Pallast der durchlauchtigsten Erzherzo-ginn Beatrix.

Die steinerne Fahrbrücke vom Stubenthor aufdie Landstraße, vielgenannt in den unseligen Tagendes Bürgerkrieges und Bruderzwistes zwischen Frie-drich IV. und Albrecht VI., Mathias Hunnyady