Band 
II. Jahrgang. III. Band.
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Zusätze, Berichtigungen und Erklärung derKupfer.

Zu diesem Hefte, Seite 91.

^^er im 6. Heft des II. Jahrgangs enthaltene Lobreimauf Wien von dem Schottner Schulmeister Wolf»gang Schmelzet, zählt auf der Wolfsbrücke, 13 Jochund 260 Schritte. Er meint, eine solche Brücke zu bauen»müsse der ganze Böheimer Wald geschlagen worden seyn, dochwürde diese Brücke von Eisstößen und Überschwemmungen oft-mahls ganz weggerissen. Davon gehe man nur eine kurze Streckeauf trockenem Land, so komme man wieder auf eine kleineBrücke von 8 Joch und 160 Schritten. Auch seyen in den Auennoch mehrere Brücken, und von der Wolfsbrücke bis nachWien hinein, eine große halbe Meile.' Die lange Brückehabe 30 Joch und 300 Schritts, dann komme man erst aufden ialten) Tabor, wo die Mauth, der Brückenmeister undder Brückenhauptmann. und jenseits die Schottenau. End-lich habe die Schlagbrücke 3 Joch und 96 Schritte. Bey dieserlagen damahls die Kriegsfahrzeuge oder Ealeotten. Diejetzige Länge der Wiener Donaubrücken ist fol-gende :

Die erste Brücke über das Fahnenstangenwasser hat 10 Jochund 223 Schritte, die zweyte 10 Joch und 235 Schritte, >-die dritte über den Todtenarm 1 Joch und 70 Schritte, dievierte endlich, oder die lange Brücke hat 26 Joch und bey 380Schritten. ,