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Landsfürst, nicht bnveiti sehen, daß Die Vurgerschafft, sol-che beschwärung in die leng nit ertragen möchten- Darzuhaben wir besunden, das vnsere Vorfordern der Fürstenvon Österreich gemüt nicht änderst gestanden, dann dqsdie Kloster und Geistligkeit jre Wein, in jhren aignenKellern, zimblicher weise, außschencken sollen. Nun istvns aber fürkommen, vnd also offenbar am Tag, daß dieKlöster vnd Geistligkait, jre Wein durch das gantze Jahr,mit aufftragen in die Stuben, wie andere Bürger, ju jh-ren Heüsern, offnen Leuthauß halten, darzu an andernorthen, Keller in der Statt Wienn, in bestandt annemen,vnd gleicher weise also Wein darinnen außschencken, vnddamit den Geistlichen in jhren Freyhaiken, vnd den Bür-gern, in jrigen Bürgerlichen Narungen, kain beschwärli.cher abbruch beschehe. Demnach haben wir in solchem dieOrdnung gesetzt vnd gemacht. Welche Priester, hoch oderuider Stands, auch die Klöster, von vnsern Vorfordern»Erhhertzogen von Österreich gefreyet sein, Wein in dieSkat zuführen, vnd ohn alles mitleiden, vnter den Raif»fe» zuuerkauffen, oder außzuleutgeben, dieselb anzal mü-gen sie in der Stak Wienn, ohn der Skat mitleiden, ver«kauffen oder außleutgeben, wie in jhren Frayheiten be-griffen ist. Aber von den Wein, darumb die Pciesterschafftvnd Klöster, kain Geistlicher standt außgenomme», vonbemelren Ertzhertzogen von Österreich, für der Statt mit-leiden, mit kaincn sondern Fbeyhaiten versehen sein, vnddoch dieselben Wein in die Stat Wienn zuführen haben,sollen sie von denselben Weinen, von ainem jegklichenDreyling Wein, das Bürgerlich mitleiden geben, waSain ander Bürger von seinem Wein gibt, damit zu auff-nehmung vnd behütung der Statt, in dem mitleiden derWein/ von Geistlichen vnd Weltlichen, ain gleiche billi-che pürde getragen werde. Die vorbemelte Pciesterschafft