Band 
II. Jahrgang. III. Band.
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Zusätze und Erklärung der Kupfer.

Zum 4. Heft Scite 5.

Unter den in der Michaelerkirche beygesetzten Leichen,verdient jene des gekrönten Hofdichters Peter Metastasi o(Trapassi- Erwähnung. Er liegt in der Gruft, unter der Ma-riahülf-Capelle, ganz unversehrt, und mit kenntlich erhalte-ner Gesichtsbildung in feinem Abbe-Mäntelchen. Er starb am12 . April 1782 in der Dorotheergaffe Rr. 1032 ijetzt 1118,Hans der Gräfinn WorcellesI im 34. Jahre seines Alters. Piusder VI. befand sich eben damahls in Wien, wollte ihn persön-lich besuchen, und schickte ihm seinen Segen und die päpstlicheGeneral-Absolution. Metastasi» war eines armen SoldatenSohn, I6g3 zu Affiffi geboren. Tasso entglühle den Knabenfür die Dichtkunst. Er behalf sich kurze Zeit mit Jmprovisirenkümmerlich genug. Der berühmte Rechtsgelehrte Gravina ent-deckte sein Talent, nahm ihn zu sich und hellenisirte seinen Nah-men Trapassi in Metastasio. Er machte ihn auch zum Universal-Erben. Unter der Leitung der Sängerinn Maria Bulgarini,wurde der Jüngling, Schöpfer des neuern italiänischen Singspiels.1729 berief ihn Carf VI. Hvfdichter nach Wien, vorzüg-lich auf den Antrieb derspanischen Alth ann'' jenergroßen und edeln Freundinn der Künste, gebornen Herzoginnvon Pignatelli-Pelriguardo.