Kupfererk lä rung,
-^-as Ebenbild Carls Vi. des letzten Habsburgers,bcs Vaters der unsterblichen Maria Theresia, durfte inderGeschichte Wiens nicht fehlen, welches ihm seine treff-lichsten Polizey- und H a n d e ls - Satzungen, seine herrlich,sten Bauten, die Reichskanzley mit den Herkules-Statuten,die Hof-Bibliothek, die Carlskirche, das spani-sche Spital, die Porzelain-Manufactur, die Sicherung derDonauschifffahrt nnd (was bey Weitem das Vorzüglichste ist), dasWiederwachen d e r Wi sse n sch a f t e n und berKünst«verdankt, nach dem langen Unheil der Reformation, der Bür-gerkriege der schwedischen und der türkischen Gefahr, der Ra-kozyschen Unruhen u.
Diesem Hefte folgt der genaue Plan der innernStabkWien in ihrer neuesten Gestalt, sammt dem Glacis und derEsplanade, bis an die angränzenden Vorstädte. — Es ist die-ser Plan eine nothwendige Fortsetzung der den frühern Heftenbeyder Jahrgänge zugegebenen Plane, nähmlich: — des ausden Überresten des römischen und des carolingischen Fabianawieder erstandenen W i e ns des ersten Herzogs in Österreich, Hein-rich Jasomirgott, als noch St. Stephans Münster au-ster den Stadtmauern und die W o l l z e i l eine Vorstadt war,— Wien zur Zeit der ersten türkischen Belagerung durch dengroßen Suleymann und der Vertheidigung durch Niklas Salm1529 , — der Plan des Hof-Mathematikers Nagel von Wienund dessen Vorstädten und der angränzenden Ortschaften 1770unter Maria Theresia, — die Kaiserburg nach der Theilung
17 *