App Aqu rsz
Npprehenskon, sowohl die gerichtliche Ergreifung, als auch dieAuslassung eines Gegenstandes. ^
Approchen (Frauz.) die Laufgräben einer Festung, oder dieGraden, welche schief und in verschiedenen Richtungen gegen eine Fe-stung gemacht werden, damit sich die Belagerer in denselben unbe-merkt der Festung nähern können. In diesen Gräben, welche immertiefer gemacht werden, je näher sie der Festung kommen, rücken dieBelagerer immer weiter vor. Die Belagerten machen dagegen Con-rre - Approchen oder Gegengänge, um die Arbeiten der Belagerer zuverhindern.
Ap rar in (Graf) Feldmarschall der Russischen Armeen, unterder Regierung der Kaiserin Elisabeth. Seine euren Feldzügemachte er in den Kriegen gegen die Türken unter dem Kommandodes berühmten Münrck und gelangte hier zu den ersten mUitairi»schon Würden. Im siebenjährigen Kriege- trat er an der Spitze vonqo.ooo Mann Russen gegen den König von Preußen ins Feld. nahmMemel weg und drang bis Jägerudors, wo er den tapfern GeneralLewald schlug, und sich des größten Theils der Preußischen Artil-lerie bemächtigte. Ungehindert härte er bis zur Hauptstadt vordrin-gen können, hätte nicht eine Hoftabake seiue Fortschritte gehemmt undihn genöthigt auf der Gränze von Kurland die Winterquartiere zubeziehen. Die Kaiserin Elisabeth wurde krank und der KanzlerVestnchesf, der sich die Gunst Peter des Dritten, der zwei Jabrenach dieser Begebenheit auf den Thron gelangte, und ein außeror-dentlicher Verehrer Friedrichs des Großen war, zu erwerben suchte,gab hm diesen Befehl. Doch wurde kurz darauf der Kanzler Bestü-ck eff deswegen abgesetzt und verwiesen; Aprarin aber gefangengesetzt, und sein Verfahren einem Kriegsgerichte unterworfen. Ertrat nie wieder auf den öffentlichen Schauplatz und beschloß sein Le-ben in Verborgenheit.
Aprilschicken, das. Der Ursprung des Aprilschickens ist nochunbekannt. Einige leiten es von dem Herumführen Cbristi von Pilat»zu Herode und von Herode zu Pilato her, andere von einem Feste,welches in demHeidenihume dem Gott des Lachens gewidmet gewesen.
> ziriori, wird im Gegensatz von -t xostvr.iori gesagt.^ priori^twas einsehen oder beweisen heißt, dieses aus Gründenthun, welche vor der wirklichen Erfahrung vorder gehen oder dochvon derselben abhängig sind; da hingegen eine Einsicht oder ein Be-weis s postsriori sich bloß auf die wirkliche, iu dem jedesma-ligen Falle gemachte Erfahrung gründet.
Aquädu ct(a. d. Lat.Z, eine Wasserleitung. Die künstlichste«und berühmtesten waren die in Rom, wo der Censor Appius Clau,d rrr s (im I. R. 241) die erste anlegen ließ. Die folgenden wurdennm ungeheuren Konen — die Marcische kostete, nach unserm Gelde,über z Millionen Thaler — errichtet.
Aq uar e l, die Malerei mit Wasser - Farben auf Papier oderdie sogenannte gewaschene Manier.
Aquatinra (Kupferstechern) Kupferstecher! in getuschter Ma-nier, wodurch man besonders Zeichnungen, die mit dem Pinsel inTuich, Bister, Sepia u. s. w. rornämlich in breiten Massenbehandelt lind, glücklich nachahmt. Es gibt davon mehrerlei Arren.
Der der ersten wird die Platte, nachdem vorher die Umrisse aufsie radirk und eingeäzt sind, mit keinem gepulverten Mastir (Kolopho-nium) übersieht, dann über Kohlen gewärmt, damit der Mastir auf