Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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schwarzer Farbe, und werden in 24 Völkerstämme getheilt: Araber,Acamiceu (,in Kvchmchina) Tmikin und Camboia, Aleuten, Biriaa-ner, Chinesen, Fuioen, Georgier, Griechen, Hindus, Japaner, Kami-schadaien, Koreaner, Korjaken, Kurilen, Maiaven, Mongolen undKalmücken, Ostjacken, Perser, Samojede», Sinnier, Sprer und Ar-menier Tibetaner, Tscherkaffen, Türken und Lartaren. UeberdieSdie Nreinwonner der vstindischen Inseln, die Juden, Europäer rc. DerHaupisprachen sind nur 7 — 8. Hauptreligivnen sind die Mahomedani-fthe> Heidnische, Christliche und Jüdische. Künste und Wlssenschafrenwerden wenig getrieben, am meisten in China; auch haben die Ma?homedaner zu Samarkand und die Bramineu zu Benares Lehran-stalten. Eigentliche Gewerbe findet man nur in Südafien, wo scibneUnd baumwollene Zeuge, Kameelgarn, Kamelvrce, Korduau, Chagrin,lakirte und ^ Porzellainwaaren verfertigt werden. Der größte Theildes Handels ist in den Handen der Ausländer, besonders der Euro-Päer; eignen Handel treiben die Asiaten durch Karawanen. Die Re-gierungsverfaffung der meisten asiatischen Staaten ist monarchisch;selbst die Nomaden haben ihr Oberhaupt- Eintbeilung: Südasien :Türke», Persien, Indien, Tibet, China, Japan, Arabien, Mittel-oder Hochasien: die kaukasische Landenge, Lartarey, das chi.ne-siscye Hoch'asien. Nord- oder Russisch- Asien vom 44 ° N- B- an.

Asmodi, ein böser Geist, der »ach der Erzählung im BucheTobias die Männer der Tochter Raguel todtste. Jezt nennt mandiesen bösen Geist scherzweise, als den Urheber der Uneinigkeiten unterEhcleuten, der auch Ebeteufei genannt wird.

Asparn, ein Pfarrdorf in Oesterreich unter der Eus, im Viertelunter dem Manhardsber», am linken Ufer der Dona», gegenüber demsprater bei Wien. Dieser Ort ist durch eine der größten Schlachtenin der Kriegsgeschichte merkwürdig. Im Mai i zoy standen die zweigrößte» Armeen der neuern Zeiten an diesem Flecke der Donau, näm-lich die vereinigte Französische Armee am rechten Ufer bei Wien unddie vereinigte Ocsterrrichische am linken Mer im Marchfeld. Am 20.ließ Kaiser Napoleon nach der Insel Lobau (s. Lvbau) eine Brückeüb-r den großen Arm der Donau schlagen und die Armee übersehen.Von der Lobaü wurde hierauf eine zweite Brücke über den schmalenArm gegen das Unke Ufer geschlagen. Die Franzosen defekten alsdanndie Dörfer Marn und Eßling (s. Eßling) und vie dazwischen liegendeFläche; breiteten sich noch links gegen Hirschstätten aus und besetztenrechts das Städtchen Cnzersdorf (s. Enzersdorf). Die Lobau dienteihnen zum Sammelplatz- von dem sie beständig Untergützung zuschickenkonnten und die große Brücke sicherte ihre Kommunikation mir deinrechten Donauufer.

Der Erzherzog Karl ließ sogleich die Oesterreichische Armee rnsGewehr treten und entschloß sich die Französische anzugreifen. Diese»geschah am 21. Mai am Pfingstsonnrag. Um 12 Uhr setzte sich dieOesterreichische Armee in Bewegung und um z Uhr begann das Are-sevtreffcn. Die Oefterreichcr rückten in fünf Kolonnen an. Die erstedrängte die Franzosen von Hirschstätten zurück und nun begann emKampf um das Dorf Asparn, der seines Gleichen nicht hat. Mansockt in jeder Gaffe, in jedem Hause und in jeder Scheuer; Wagen,Pflüge, Eggen mnßren unter einem unausgesetzten Feuer hinwegge-räumt werden, um mit dem Feinde handgcmeng zu werden; jede ein-zelne Mauer war ei» Hinderniß für den Angreifenden und ein Sch»«für den Vertheidiger; der Kirchthurw» hohe Bäume, die Böden und