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ländlichen Kaiser waren ihm zinsbar. Die Vanbale», seine Bundes-genossen. die Ostgvtben, die Gepiden und ein Lbeil der Franken ver-einigten sich unter seinen Fahnen. Einige Geschichtschreiber versichern,daß seine Armee ans 700,000 Mann bestanden bade. Da er dieVersuche Macht und Reichthümer hatte rühmen hören, so richtete ersich dahin, und nichts konnte seinen Aug demmen, doch wurde er inden Ebenen von Armenien geschlagen, und er zog sich zurück, in derAbsicht. seine Ranbsucht im morgenlandischen Kaisirkhume zu stillen.Leicht fand er einen Vorwand zum Kriege, denn alle Staaten, dieihm eine reiche Beute versprachen, waren seine natürlichen Feinde,und alle Fürsren, die er zu besiege» hoffte, hatten Bündnisse gebro-chen. Die Hunnen unter Atcilas Anführung drangen riachJllyrienund verwüsteten alle Provinzen vom schwarzen bis zum adriatischenMeere. Der Kaiser Tbcodvsius sammelte eine Armee, um sichseinem reißenden Vordringen zu widersetzen; aber in drei blutigenSchlackten erklärte sich das Glück für die Barbaren. Kvnssantiuvpelverdankte seine Rettung bloß seiner Befestigung und der Unwissenheitder Feinde in der Bclagerungskunst. Thrazien, Macedonien undGriechenland erlagen dem wilden Eroberer, der mit Feuer undSchwert überall Hindrang und 70 blühende Städte zerstörte. Theo-dosius mußte die Gnade des Attila aussehen, und seiner tiefenUnterwerfung und Aufopferung seiner Schätze gelang es, den Frie-den zu erhalten. Einer von den Leuten des Attila, Edekon. liefsich von einem Eunuchen, Cbrysaphius, durch Bestechung dahinbringen, daß er versprach, seinen Herrn bei seiner Rückkehr an dieDonau zu ermorden; aber da er den Attila sahe, hatte er nichtden Muth, sein Versprechen zu erfüllen, stürzte zu seinen Füßen undbekannte siin ganzes verbrecherisches Vorhaben. Man fürchtete seineRache, und Konstantinopel zitterte; aber er begnügte sich, deinTheo dosius wegen seiner Treulosigkeit Vorwürfe machen zu lei-sen und den Kopf des Chrysaphius zu verlangen, den aber dclKaiser durch muen Tribut erkaufte. Er richtete nun sein Augenmerkauf Frankreich, »nd drang mit einem ungeheuern Heere an denRhein und die Mosel. Allgemeines Schrecken ging vor ibm her, unddie Menschen flohen aus den Städten u> die Wälder. Er a'ug übetdie Seine, kam an die Loire und lagerte sich unter den Mauern vonOrleaus- Die Einwohner, durch ihre» Bischof Agnan (Anianus)aufgemuntert, hielten die ersten Angriffe der Barbaren ab, und baldsahe» sie Hülfe herbeieilen. Die vereinigte Macht der Römer unterdem Feldherrn Aelius und der Wcstaotbcn unter ihrem KönigThevdvrich zwang ihn, die Belagerung aufzubeben und sich »a<bEbampagne zurückzuziehen und den Feind in den Ebenen bei Ebalonsfür Marne zu erwarten. Bald traf n die beiden Armeen zusammen-Attila, unruhig über den Ausgang der Schlackt, fragte die Wahr-sager, und sie verkündigten ihm eine Niederlage. Er ließ sich stinkUnruhe nicht merken, durchlief die Reihen seiner Soldaten, erin-nerte sie an ihre Tstaten, und zeigte ihnen eine Freude über eine»neuen Kampf, als über eine Belohnung ihrer Thaten. Durch !»eReden und durch die Gegenwart ihres Anführes entflammt,ren die Hunnen ungeduldig, zn kämpfen. Tapfer sockten beide Ar-meen, doch wurden die Reiben der Rvmcr »ud Gothcn durchbrochen,und schon hielt Attila sich des Sieges g-wiß, als der GordischePrinz Thorismu 11 d, der Sohn des Lbcodorick, von den be-nachbarten Anhöhen auf die Hunnen stürzte; er brachte sie in Unorr-