Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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päpstliche Truppen nebst dem Kardinalleqaten und dem ganzen Gcne-ralstabe zu Gefangenen. Im Laufe des Jn!l hei einem Ausständeder Einwohner von Lugo gegen die Franzosen, begab sich Augc-reau dahin, die Ruhe wieder herzustellen, zerstreure die Aufrührerund gab die Stadt einer dreistündigen Plünderung preis. Inden ersten Tagen des Augusts nabm er seine Stellung im Mittel-punkte der Armee wieder, und verschaffte Massen«, der sich eineWeile in einer bedenklichen Lage befand, Luft. Er unterhielt einenganzen Tag lang die harknäckizsten Gefechte gegen eine überlegeneLrappenzahl, und nahm das Dorf Castiglione. Den 2Zsten Au-gust ging er über die Etsch und schlug die Feinde bis Roveredo zu-rück. Den 10. September wendete er sich von Padua aus gegenPorto Lcguano, wahrend Massen« von Vicenza aus auf der Seitevon Villa-Nova vorrückte, so daß sich General Wurmser mit5000 Mann Infanterie und 1500 Mann Kavallerie unter seinen Be-fehle» eingeschlossen befand, und sich nur mit Mühe längs der Gtsthzurückzog und nach Mantua rettete. Den 11. griff Augerean Por-to-Legnago an, erhielt es noch denselben Tag durch Kapitulation mBesitz, und fand 22 Kanonen darin. In Uebereinstimmung mit demGeneral Saduguet, bemächtigte er sich den iz. des Forts St.Georg bei Manrua und des Brückenkopfs Favorite. Den 7. Novem-ber hatte er erfahren, daß der Feind bei Bassano über die Brentrgegangen sev. und Miene mache, sich auf die Brücke über die Lisera zuschlage»; er eilte dahin, und trieb ihn bis an die Thore von B«1-sanv mit großem Verluste von feindlicher Seite zurück. An demmerkwürdigen Tage von Arcoie sieht Augerean die Kolonnen zag-haft, und beinahe auf dem Punkte zu weichen, reißt eine Fahne ansich, läßt sie fliegen und stürzt sich mit ihr der» Feinde entgegen; soermuntert durch seine U11. rfttirockenheit und sein Beispiel folgen ihmseine Truppen zum neuen Angriff, der den Sieg entschied. In derSitzung von, 27. Januar 1797 wurde ihm durch einen Beschluß dieseFahne geschenkt. Ueberbaupt hat Augerean bei allen Gelegenhei-ten die Talente eines vortrefflichen Divisivnsgenerals gezeigt ; allemdie M inung Vieler von ihm ist, daß er aus Mangel an großemUcberblick wenig zum Obergencral geeignet ist. Dessenungeachtetwurde er den folgenden y. August zum Kommandanten der 17. Mlli-tardivisivn (Divis, von Paris) an General Hatry's Trolle ernannt,ein Platz, der i» Rücksicht der damaligen innern Gablungen seinenMann so gut als ein Oberkommando erforderte. Uebrigens mup mansagen, daß das Direktorium, in dem damals schon angefangenenKampfe mit der Clichipartei im gesetzgebenden Körper, nur die Ver-größerung seiner eigene» Autorität bezweckte, und dazu mehr emWerkzeug, als ein Oberhaupt brauchte; auch hatte man Hoche, demanfangs das Gebeimniß der weitgreifendeu Maßregeln anvertrautworden war, dessen kühner Kops aber das Triumvirat schreckte undsich nicht in seine Plane fügen wollte, bald an den Rhein geschicktund an seine Stelle Augerean gewählt. Die Resultate des 18.Fructidor sind bekannt; der dczimirre gesetzgebende Körper deportrrtedie Ucberwundenen und begrüßte Augerean als Retter des Vater-landes. Nach Hvche's Tode, gegen Ende des Septembers I 7 .Y 7 ,ernannten die Triumvirn Augerean zumLbecaencral der Rhein-,Mosel-, Sambre- und Maasarmee. Man gab ihm Scbuid, in die-sem Oberkommando mit einer Pracht und ^tolz alssgezoge» zu sevn,der zu den Formen» welche ihm seine erste, etwas vernachlässigte