Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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152 Aug

Erziehung gelassen hatte, nickt passen wollte. Im Verlaufe des Win-ters beschuldigte man ihn eines Plans, »ach dem er, Trotz dem Frie-den, Schwaben zu repvlutioniren im Sinne habe. Alles dieseskündigte die baldige letzte Belohnung an, welche das Direktoriumdem Sieger vvm Fruckidor aufbehalten hatte. In der That würbeer bald vom Mein weggerufen und zum Kommandanten der 10. Di-vision (Perprgnau), unter dem Vorwandc einer Erpedition gegenPortugal, ernannt. 1799 zum Deputirten im Rathe der 500 ge-wählt, gab er sein müßiges Kommando auf und übernahm dieie neueStelle; ward in der Sstzung vom 20. Juni zum Sekretär ernannt,und hatte eine Art Genugthuung, durch einen Rcvolutionsstvß vonhalber Kraft Merlin aus dem Direktorium stoßen zu sehen. Erwar bei dem Gastmale, welches Von aparten vom Rathe in derKirche St. Sülpice gegeben wurde, vermißt worden; aber alleVermuthungen, welche sich aus dieser Abwesenheit hatten ziehen las-sen, verschwanden, als er sich den iz.Brümaire früh zu Bonapar-te, der in den Tbuilerien kommandirte, begab, lhm seine Dienste an- !bot,ihnumarmte,uudzugle!ck äußerte, dafiersichvcrspreche,B onapar- lte werde nichts für die Republik thun wollen, ohne ihn Theil nehmen lzu lassen. Nachdem Bvnaparte zum Konsul ernannt war, schickteer Augereau zum Kommando der Armee in Holland; er kam den26. Januar 1800 im Haag an, ward mit vielen Ehrenbezeugungenvom Batavischen Direktorium empfangen, und erhielt von ihm denOberbefehl über die Batavischen Truppen für den nächsten Feldzug. ^An der Spitze der Französisch-Batavischen Armee begab er sich anden Niedcrrhein, um die Operationen Mvreaus zu unterstützen,ruckte bis über Frankfurt vvr, und traf mir den kaiserlichen Gene-ralen zu verfchiedenenmalen mit wechselndem Glücke zusammen, bisdie Schlacht von Hohenlinden dem Feldzuge ein Ziel setzte. Er gingnach Holland zurück, und ward im Oktober 1301 vom General Vik-tor abgelöst. Von da blieb er ohne Anstellung bis 180z, wo er beidem Wicderausbruche der Feindseligkeiten mir England zum Kom-mando der zu Baponne versammelten Truppen ernannt wurde. Erkam den 24. December rgoz zu Dsurveaur au und überuahm dasKommando der gegen Portugal bestimnrten Armee; da aber dieseErv birion unterblieb, so kam er nach Paris zurück, wurde den 19.Mai 1804 zur Würde eines ReichSmarschalls erhoben, kurz daraufzum Chef der 5. Kohorte von der Ehrenlegion ernannt, und erhieltden 1. Februar 1805 als Grvßofficier das rothe Band. Im Juli des-selben Jahres schickte ihm der König von Spanien den Orden Karls ^Hk. Hierauf ging er zum Kommando der Brcster Erpedicionsarmee, edie gegen England bestimmt war. ab, und zu Ende i go; komman- jbitte er ein Corps der großen Armee in Deutschland, das die seit jlanger Zeit zu Brest unter seinen Befehlen vereinigten Truppen bil-deten. Er ging bei Hünuigen über den Rhein, schlug am ostlicke»Ufer des Bobenstes das Oestreichischc Corps des Generals Wvlfs-kchl, trieb es sodann aus allen seinen Positionen und besetzte Lin-dau und Bregenz. Er trug zu den verschiedenen Erfolgen bei, welcheden Preßburger Frü den herb. iführten, empfing bald darauf den Be-fehl, sich gegen Flanken zurückzuziehen, schlug sein Hauptquartier zuDarmstadt und nachher zu Frankfurt aus, und besetzte auf Befehlder Französischen R gierung lm März 1806 das Gebiet von Wetzlak ,lind oen umliegenden Gegenden, bis eine neue in ihrem Fortgangsdauernde Fehde ihn im Herbste desselben Jahres nach Preußen rief.