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er dem Senate von Basel mehrere Noten, die Einziehung RächerSe'rizys und Verfolgung des Major Merlan und andererSchweizer-Officiere betreffend, die man beschuldigte sen Mar chder Kaiserlichen zum Angriffe der Hüninger Brücke begünstigt zu ha-ben. Als Gesandter am Reichstage z» Rcgensburg wäbrend desRastadter Kongresses bewies er viele Festigkeit. Bei der Auflösungdesselben ließ ihn, um der Katastrophe willen, die das Ende herbei-geführt hakte der Erzherzog Karl in Regensdurg aufheb n und bisan die Franzost-chr» Vorposten bringen. Das Direktorium sandteihn kurz darauf als Kommissär in die Neapolitanischen und Tvskani-schen Staaten. Nach der Veränderung vom 18. Bruin. ward erabermals nach Regensburg geschickt, wo er 180z bei dem Brucheseines Hofes mit Oestreich mehrere Noten übergab. Nach dem Preß-burger Friede» kam er nach Frankfurt als Charge' d'Affairee beidem Rbein-ichen Bunde. Bei dem Einrücken d.r "eran o, n inWien, tir. Mai l 8 oy, kam er als Chef der Tol'.zei dahm. Nachi>em Wiener Frieden kehrte er auf seinen Gefaiihlschafteposten nachFrankfurt zurück. 1312 wurde er zurückberufen.
Backhupsen, Ludvlpb, einer der berühmtesten Maler derNiederländischen Schule, ward iüzi zu Emboen gebore», und zeigtein seiner Jugend ganz besondere Anlagen zum schreiben. Da er d.sin sein achtzehntes Jahr bei seinem Vater, der Stadt-Sekretär war,gearbeitet hatte, kam er in ein Handelshaus nach Amsterdam,und hier fing er an ohne Anweisung die Schiffe zu zeichnen, die indem Hafen ankamen. Diese Versuche fanden viele» Beifall, undveranlaßten ihn, sich ganz der Malerei zu widmen. Nun nähmetUnterricht bei van Ever dingen, und erlangte durch seinen Fleißund sein häufiges Besuchen der Werkstäkte der Künstler in kurzemeine außerordentliche Gewandtheit und Fertigkeit; aber seinen Rufverdankt er besonders dem Eifer, womit er die Natur stubirte. Umbesonders furchtbare Naturscenen zu bemerken, scheute er keine Ge-fahr. Ost bestieg er bei einem herannahenden Sturme ein leichtesFahrzeug und beobachtete mit kaltem Blute die Bewegung der Wel-len, ihre furchtbaren Brandungen, den Sturm, dcr die Schiffe zer-streute und zertrümmerte. Gegen seinen Willen setzten ihn da offdie erschrockenen Matrosen aus Land, und dann eilte er, ohne einWort mit Jemanden zu sprechen, ohne sich zu zerstreuen, nach Hause,vnd entwarf die Umrcsse zn dem Gemälde einer Scene, die er ebengesehen hatte, und arbeitete das Einzelne mit einer außerordentlichenGenauigkeit. Dieser Eifer verschaffte seinen Gemälden den erste»Rang in dieser Gattung der Malerei, leine W.rke wurden sehr ge-schätzt, seine Werkstätte wurde von mehret» Fürsten besucht, undPeter der Große wollte selbst seinem Unterrichte folge». DieBürgermeister von Amsterdam trug n ihm die Verfertigung ei-nes Seestücks auf, das sie mit izoo F>. bezahlten und im I. I. 66 ZLudwig XIV. übersendeten, und jetzt besitzt dieses schone Gemaide,so wie noch sieden andere Seestücke von diesem Künstln-. das Mu-seum Napolepn. In allen Stücken von ihm herrscht Wahrheit undein herrlichst schmelz dcr Farben. Außerdem übte sich Backhn »-sen noch in der Dichtkunst; unterrichtete in der Schrei'kunst,r"deren Vervollkommunz er vieles beitrug. Mit diesen seltenen Ta-lenten verband er,die liebenswürdigsten Eigenschaften und genog dieAchtung der-Gelchrten, Künstler und der trefflichsten Mensch-n sei-ner Zeit. Seine Heiterkeit und die Srgrke seiner Seele verließe,»