Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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aber nickt in Erzählung gebracht. Eben se scheint das Charakteristischeder Ballade bei den Franzosen bloß im Etropbenbau zu bestehen. Beiuns wirb gegenwärtig Ballade mit Romanze für eins genommen.

Ballast, d-r, diejenige Quanciläk Sand und Steine, welchedie Schiffe, in Ermanglung einer hinreichenden Quantität Güter,oder wenn sie ledig nach einem Haftn segeln, einnehmen, um dieerforderliche Schwere zu erhalten.

Baller, die, beißt in Deutschland «in gewisses Gebiet einesRitterordens. Der Deutsche Orden bat eilt Balleten, die Basteiensind wieder in Commenrhureien abgetheilt.

Ballet, das, die Darstellung menschlicher Gefüble und Leiden-schaften durch die Tanzkunst, welches sich von dem gewöhnlichen ge-sellschaftlichen Tanz da"urck unterscheidet, daß das Ballet nicht voneiner Gesellschaft - sondern für dieselbe geranzt wird. Wollte manden Unterschied des Boilers von dem gesellschaftlichen Lanze darinsind.», daß jenes, gleich einem Drama, einen bestimmten Plan,einen Knoren und eine Encwitkelmig baden müsse (wie Noverre,ein Balletmeister und Schriftsteller über die Ballere in Frankreichtbur); so wurde man i), wie Heidenreich bemerkt, den Begriffdes Bauers zu sehr einschränken — warum sollte die schöne Darstel-lung einer Leidenschaft ohne Knoten und Entwickelung nicht auch Bal-let heißen können? — 2), wie mir dünkt, den Umstand übersehen,daß selbst in guten gesellschaftlichen Tänzen ein Plan und (wenn sievon eurer gewissen Länge sind) ein Knoten und eine Entwickelung an-zutreffen sey. Man nennt das Ballet auch dieböbereTanzkunst,im Gegensatz des geftllichastlicheu Tanzes, den man die niedereTanzkunst nennt i dieser hat bloß geselliges Vergnügen zum Zwecke,die höh, re Tanzkunst hingegen arbeitet auf Erregung der Gefüble deshöchsten Schönen hin. — Der Tanz der Alten war von unsermBallet unterschieden: er war eben so sehr Gesticularion, Mimik, alsTanz; er war Pantomime. Das Ballet der mittlern Zeitenwar mit Rebe untermischt, aber keine Pantomime. Gegen das Endedes siebenzehnten uud den Anfang des achtzehnten Jahrhunderts wurdedas Ballet in Frankreich mit dem eigentlichen musikalischen Dramaober mit Gesang verbunden: der Tanz wurde den Worte» unler-geord»-r; und so entstand diejenige Dichlungsart, welche bei denFranzosen noch jetzt Ballet heißt. Endlich versuchte Noverre an-der» Tanz allein etwas für sich bestehendes zu machen, oder bloß durchihn ganze Handlungen darzustellen.

Ballo »schlagen, das. Hierzu füllt man eine Rindsblase,welche in einem kugelrunden ledernen Beutel steckt, mit Lnft, undschnurr alspann die Oeffnung des Beutels, durch welche man die Lufteingelassen har, zu. Man wirst zum Zeitvertreib diesen Ballon zuBotst», da er dann wieder in die Höbe springt. Ist er ein Mal mdie Höbe, so stößt man ihn mit geballter Faust von unten hinauf,wodurch er nach Maßgabe der angewandten Kraft sehr hoch steigt;wenn er im Herunterfallen ist, läuft man ihm nach, und schlägt rlMwie zuvor wieder in die Höbe. — Ballspiel, die Grieche» und Rö-mer halten vier Arten von Bällen; der eine war von Leder und mitLust aufgeblasen, also eben das, was wir Ballon nennen; deszwecke war ein lederner Ball, der auf der Erde hingeworfen wurde,nach welchem viele zugleich liefen und sich im Lausen einander hinzu-werfen suchten; der dritte war ein kleiner Ball, der unserm Feder-ball glich» den drei Personen, die sich in einen Triangel stelttcn, ein-