Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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ander zuschlugen; der vierte war ein mit Federn dicht ausgestopfterBall, der sonderlich auf dem Lande gebräuchlich war.

Ballorage. die, die Wadl durch Äugeln: wenn nämlick irgendein in einer Gesellschaft zum Mitglied Vorgeschlagener gewählt wer-den soll, so weroen weiße und schwarze Äugeln dazu genommen, wodenn gewöhnlich >ene für und diese wider einen sind. — Ballo»tir en beißt daher: durch Äugeln wählen, oder seine Stimme geben.

Lalotaden, sind gew ffe Lufrsvrünge der Pferde, die sie mirgleichen Fußen mache» müsse» und wobei sie nicht ausschlagendürfen. Sie werden dazu gebracht, rüdem man sie zwischen zweiPfähle anbindet.

Balneoiechnik (Griech.) ist die Anweisung künstliche Bäderzu bereiten und anzuwenden.

Ba lsani. Alle öligre, stark und angenehm riechende Materienvon flüssiger etwas dichter Beschaffenbelt und vegetabilischen Ursprungs,heißen Balsame. Man erbält sie von verschiedene» Bäumen, welchensie theil« von selbst, theils durch gemachte Einschnitte entfließen. —Messen gibt es in den Apotheken auch künstliche Bereitungen derBalsame. Die vorzüglichsten Balsame sind der von Mecca, der kost-barste unter allen; der Balsam von Tolu; der peru via irischeBalsam ; der Eopaiva Balsam; der flüssige Storar aus dem'Amberbaum; und die Terpentine (aus dem Terpentin-und Lär»cheubaumc) der carparische Balsam (aug der Ziebclnußkicfer);hungarisch er Balsam raus den, Krummholzbaume.)

Balsamine, ein Blumcngewächs, das Springkraut, weil derreife Saame bei der gelindeste» Berührung aufspringt. Das Vater-land ist Ostindien. Man säet den Samen im März und versetzt diewnge» Pflanzen nach einigen Wochen, die im Juni und Juli zublühen anfangen.

Balsamiruug der Leichen. Ist eine Erfindung der Aegyp-ter, die in die ältesten Zeiten dieser Nation gehört. Andere Völker,wie die Assvrer, Scythen und Perser folgten den Aegyptern darin»ledoch mit weniger Erfolg nach. Auch in neuern Zeiten werden Lei-chen häufig cinbalsamirt, besonders fürstliche Personen.

Baltimore, Hauptstadt der Grafschaft gleiches Namens desNordamerikanischcn FrenstaatS Maryland zy» i g'NB. 2?4LL. amPatapskvfluß, der sich hier schon zu einer Bay erweitert und Seeschiffeträgt, zooo Häuser, zo.oov Einwohner,, vierzehn Kirchen, worunterMs Katholische, drei Schauspielhäuser, Börie, zwei Bankgedäude,Hafen; Akademie, öffentliche Bibliothek, medizinische Gesellschaft,Gesellschaft zur Abschaffung des Sclavenhandels, Gesellschaft zum Be-sten armer Einwohner aus Deutschland, desgleichen für abgelebteSeefahrer, so auch zur Rettung der Verunglückten; SchlffSwerfte.Sle liefert Schuhe, Hüte, Tischler- und Sattler-Waaren, Laue,Schnupftabak, Zucker, Pulver, Rum, Branntwein, Eiscnwaarenund bandest besonders mit Weizenmehl, Tabak, Pökelfleisch undFischen, Jahre 17g! lief-n 104g Schiffe ein. Erst im JahrI7dü erhielt »e die Vorrechte einer City.

BaltischeMeer, dao, (es wird auch die Ostsee genannt),hangt mit .der Nordsee zusammen, und ist ei» zwischen den Küstenvon Dänemark, Deutschland. Preußen, Eurland, Liefland undbefindlicher großer Meerbusen. Es hat keine Ebbe und»luth, sein Wasser ist weniger salzig, und wenn es unruhig ist, wirstes an den Küsten von Eurland und Preußen den bctanulev Bernstein