Ban i87
»6 Bambusrohr, nennt man die knotigen Aeste des Ost- undi- Westindischen Vambusbaums, aus dessen noch jungen Knoten derin Bam das-Zucker bereitet wird. — Werden auch häufig als Spa-zterstöcke gebraucht.
eu Banck, ein Dret auf einer Galeere, worauf vier bis fünfGelobn sitzen, die zusammen an einem Ruder arbeiten. Dannie, beißc auch eine Bank eine Abiheilung von Raths- oder Gerichrs-
fls Personen oder 'Assessoren eines Lolsxii. ;. B. die adeliche Baut»
m die burgerlich e.Bank, oder auf den Reichstagen : die Für ste n -
,a- Dank, die Grafen-Bank, -ie Stadce-Bank. — Ferner:
er ein Hügel, ver aus dem Meere hervorsteht, oder eine in demselben
HS verborgene Untiefe. — Desgleichen beim Hasardspiel die ganze vor-ab - räth ge Summe des Geldes, wovon die Pointeurs oder Mitspieler
e„ bezah r werden, daher Bankmachen, d. h. diese Summe anlegen;
ich die Bank sprengen, die ganze Anlage gewinnen. V» d-neo!
>e- ruft derjenige Mitspieler, -der fernen Einsatz, Gewinn oder Verlust,
ll. dieser ganzen Geldsumme gleich zu seyn, verlangt.iSi Banck, die, e>ne Anstalt, bei welcher Capftalisten eine belie-!S bige Summe Geld einlegen, und demjenigen, welchem sie zu zahlen
,r. habin, Anweisungen darauf geben. Dieses geschieht theils Sicher-te Hecks, iherls Bcquemlichkeirs wegen, um der Mühe des Auszahlens
r- überhch en zu seyn; es werden aber gewöhnlich noch andere Vortheile
hl ^ dabei beabsichtigt. Wenn in einer Bank das Eigenthum des Geldes
o- unter einem bestimmten Zirkel oder einer Anzahl von Eignern umher
ii, gebt, so lieißt du selbe eine Girobank: wenn hingegen die Bank
es so eingerichtet ist, daß ein jeder, der auch keinen Antheil an der Ein-es richtung der Casse hat, und folglich nickt zu den Eignern der Bank
r- gehört, auf einen Bankschein das Geld, worauf derselbe lautet, aus-
iS gezahlt erhalten kann ; so beißt sie eine Aettelbank. Von der er»
ie sten Art ist die älteste und das Muster die von Venedig; von der
ck zweiten ist die Bank von Genua die älteste, welche im Jahre 1407
ch errichtet worden ist. Beide Arten von Banken pflegen einen großem
Zahlwerth in ihren Banknoten ins Publikum zu bringen, als sie Geld<, oder Geldeswerth besitzen, durch welche Einrichtung sie große Vor-
t. theile zu ziehen im Stande sind. Es sind daher gewöhnlich mit bei-ge den Arten von Banken Lei h danken verbunden; jedoch so, daß die
:i> Guvbauk-n bloß auf edle Metalle und «„verderbliche Waaren, die
w pettelbanken hingegen auf mehrere Arten von Geldeswerrh, insvnder-
0- heit auf liegende Grunde zu leihen pflegen. Eine vernünftig einge-
>ß richtete Jettelbank kann in einem Staate, in welchem das baare Geld
S, rar, die Zinsen hoch sind und dir Wucher freies Spiel hat, von grv-
lg ßem Nutzen seyn. Unter die Hauptgläubiger der Banken gehört ge-
1- wohnlich der Staate Die kiassiiche Schrift über die Banken ist die
ch Schrift von Büsch, in seinen kleinen Schriften über die Handlung.
H Baukv - Geld, solches, wie cs-in der Bank genommen wird, gewöhnlich
besseres jeder schwereres, als das umlaufende. Das Ham bürg i sch eist Bankogeld z. V. besteht in alten vollwichtigen Spezieothalern, dasU> Stuck IZ Reichsgulden gerechnet; dahingegen die Spezicsthaler inS. Hamburger Curaukmünze mehr, in Conrcniionsmnnze zwei Gulden
ia- gelten. Banko-Agio, das Aufgeld, welches auf E«rant gegen
an Banco gegeben werden muß. Vanko-Buch, Banto-Cvnto
»d <st das Buch und die Rechnung über das ln eine Bank gelegte oder
j» aus derselben empfangene Geld. Banko-Zettel, Bank-No-
te n, gedruckte Zettel, auf die verschiedene kleinere oder größere