Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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griffe von seinem infamen Handwerke hernehmen soll. Die häufigenVorfälle dieser Art erzeugen auch bei dem Volke eine Gleichgültigkeit,die außerordentlich auffällt. Manche dieser Banditen stehen untereinem Anführer."

Bandmühle- Ist eine Maschine, die mit dem Borten - Wir-kerstubl einige Aelmlichtest hat. aber aus iü — 2« und mehreren Gän-gen besteht, und so eingerichtet ist, daß eine einzige Person zu glei-cher Zeit so viele Bänder auf ein Mal verfertigt, als die Mühle Gangehat. An den ältern einfachen Bandmühien bewegte der Arbeiter nochden Schlitzen und die Lade selbst. In der Folge richtete man sie sogut ei», daß sie theils von einem Kinde, theils vom Wasser konntegetrieben werden. Man bat Arten von Bandmüblen, auf denenman üo Duzend Bänder auf ein Mal verfertigen kann.

Bandwurm ('s^eni«) von seiner Gestalt so genannt, gehörtzu der ersten Ordnung der Würmer, die einen ausgedehnten Körper,aber keine sichtbaren äußern Gliedmaßen haben. Es ist ein eigent-licher Eingeweid e-Wurm, und kennt man bis jetzt schon über goverschiedene Gattungen derselben. Alle haben am Kopfe vier Mün-dungen, womit sie sich ansaugen und einen Hakenkreuz, der ihnenzum Festhalten dient. Man findet sie nicht bloß im Menschen, son-dern auch in den Eingeweiden vieler vierfüßigen Thiere und auch Vo-gel, wie im Affen, Pferde u. s. w. in den Enten, der gemeinenHenne u. s. w. ja sogar in vielen Fischen, wie im Hechte. Manhielt lange dafür, daß diese Thiere durch irgend einen Zufall in denmenschlichen Körper gebracht würden, wie durch Verschlucken desTeichwasscrs, allem man ist jetzt überzeugt, daß man dteseWürmer alseigentliche Bewohner der thierischen Körper anzusehen habe, die dar-in entstehen und sich fortpflanzen. DaS Fortpflanzungsgeschäft liegt:bei dem Bandwurm noch in tiefer Dunkelheit. So viel weiß mau,daß sie sich stark und zwar durch Eier, die man in Menge bei ihnenantrifft, vermehren. Die Meinung, daß jedes Glied eines Bandwurms,wenn es abgerissen werde, fortlebe und ein neuer vollständiger Band-wurm werden könne, ist unrichtig; abgetrennte Stücke desselben ver-ursachen indessen nickt seinen Tod. In Berlin trieb einst ein berühm-ter Arzt binnen drei Jahren 1000 Ellen Bandwürmer von einemMädchen ab. Personen, die mit dem Bandwurme behaftet sind, em-pfinden besonders zu gewissen Zeiten, entsetzliche Bauchschmerzen,Uebelkeiten, Ekel, Neigung zum Erbrechen, Ohnmachten, Zuckun-gen u. s. w. Durchbohrt der Wurm die Gedärme, was aber nursehr selten geschieht, so ist der Tod unvermeidlich. — Man hatviele Wurm-Mittel, aber kein specifikcs. — Das sogenannteSchör-tliche hat oft geholfen. Man gießt geschmolzenes reines Zin-: ineine mit Kreide ausgelünchte Büchse von Büchenholz, körnest es dar-in und schüttet es dann durch ein Florsieb. Dieses wird mir klaremSyrup vermischt in gewissen Portionen und Verhältnissen einge-nommen.

Banks (Sir Joseph) Englischer Naturforscher, geboren 1740,aus einer Schwedischen adelichen Familie, die seit einem Jahrhun-dert sich in England niedergelassen hatte- Seine Liebe für die Na-turgeschichte veranlaßte ihn, mehrere lauge Reisen zu unternehme».Die erste führte ihn nach Labrador. Darauf ward er Begleiter d sKapital» Cooks und lief Gefahr mit diesem im Schnee des Feuerlau-des das Leben zu verlieren. In Batavia ward er sehr krank. Nachiemer Rückkunft machte er die ngturhistorischen Schätze Islands und