Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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lyo Ban Bar

her Hebriden bekannt. Seine Kenntnisse, seine Klugheit und Thä-tigkeit waren bei dieser langen Seereise oft von großem Nutzen: ibmverdankt mau die Einführung des Brvtbaums in den Ärnerikanisch-nInseln. Nachdem er 1777 i»m Präsidenten der könialichen Gesell-schaft zu London ernannt war, bekam er viele Gegner, die er jedochmit Glück bekämpfte. Der König ernannte ihn sodann zum Gebci-menrath und Ritter des Bathordens und die Franzosen erwädltenihn l 8 oi zum Mitgliede des Nationa instiruts, weil sie es seinerVerwendung verdankten, daß sie die Papiere des de la Perovse, wel-che auf seine Reise Bezug hatten und in die Hände der Engländergefallen waren, zurückerhielten.

Bann, der, gewöhnlich die Acht. Der Kirchenbann ist eineStrafe der katholischen Kirche, welche entweder von der Gemeinschaftder Gläubigen oder wenigstens vom Gebrauch der Sakramente aus-schließt: im ersten Falle ist es der große Bann, Anarhema; im zwei-ten der kleine, oder die Exkommunikation. Auch die Englische, Jü-dische und Griechische Kirche haben ihren Bann.

Bannerherr, der. Wenn bei den alten Deutschen ein Ritterso viel Ansehen und Vermögen hatte, daß er zehn Helme oder Spießewohl erzeugter Leute gegen den Feind führen konnte, so erhielt ervom Herzog eine Fahne oder ein Bannier, und alsdann nannte manihn einen Bannerherrn.

Bannus, Ban, heißt der Stattbalter über ein Land, das zudem Königreich Ungarn gehört, aber keinen eigentlichen Tbest davonausmacht. Es werden daher so gcnennt die Bicekömge oder Statt- ^Halter in Dalmatien, Slavonien, Croatien, welche un Namen ocsKönigs über alle Beamte gesetzt sind, auch zu Kriegezeiten das Ober-kommando führen sollen. Es kommt diese Benennung von demWorte Lau her, welches im Slawischen einen Herrn bedeutet. EineLandschaft, über die ein Bannus gesetzt ist, beißt Bannac. Jetzt gibtes nur noch einen Ban von Croatien, welcher unter den Ungarischenweltliche» Magnaten die dritte Stelle bat. Vor ihm kommen betPalatinus Regni und der Inder Curiä.

Ban querst t, vom Jtal. L-acornrro, zerbrochene Bank, weilehemals den Wechslern in Italien, wenn sie nicht mehr zahlen konn-ten, ihre Wechselbank umgeworfen und zerbrochen ward.

Banquet, das, (a. d. Jtal. b-noliorto) — Banker— beißtein großes prächtiges Gastmahl. — Banquette, in der Kriegs-wiffenschaft eine Crdbank oder Erhöhung an der innern Seite desWalles, worauf die Soldaten stehen und über die Brustwehr schieße»können; auch der Fußweg, obgleich nur der erhöhte, neben einetFahrstraße. .

Banquier, em Kaufmann, der Geld- und Wechselges-bMmacht, oder mir Geld bandelt. Im Hazardspiel einer, der Bank macht, i

Bär, der, r) ein in den kalten Landern lebendes Raubthier, !mit plumpen Leibe, zottigen Haaren, spitzigem Kopfe, kleinen und 1tiefliegenden Augen, kurzem Schwänze, oreite« Füßen, die den jMenschenfüßen nicht unähnlich find, und fünf mit starken Klanen be-setzte Jehen haben. Der Landbär, derKee - oder Eisbär. Hss-her gehören.die «»eigentlichen Redensarten im gemeinen Leben. Ei-nen Bären anbinden, Schulden machen; einen Bären ab- oderlosbinden, Schulden bezahlen. Im Oestrereichischeü versteht M»unter: einen Bären anbinden, einem etwas aufheften, etwas Em-Wigks eher Unwahrscheinliches Mchen Nischen. Wer dir wohl bell