Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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Bären angebunden haben niag? Wie! and. 2) Uneigentlich ist Bärauch die Benennung einiger anderer Thiergeschlechter, wegen des zot-tigen Felles; als: der Waschbär, der Ameisenbär, s) Inmanchen Gegenden, ein »»verschnittenes männliches Schwein, einEber, gemeinhin der B ei er, Bier. 4) In der Sternkunde zweiSternbilder, deren Sterne man unter dem willkührlichm Bilde vonBären zusammengefaßt hat. Der große Bär, das wichtigste unterden nördlichen Sternbildern, in welchem sich besonders sieben Sternedurch Größe und Helles Licht auszeichnen; auch der große Wagen ge-nannt. Der kleine Bar, auch X der kleine Wagen, ebenfalls einnördliches Sternbild, besonders merkwürdig, weil einer der Sternedesselben ganz nabe am Nordpol, d. h. an dem Puncte, in welchendie nördliche verlängerte Erdachse fallen wurde, steht, und deswegender Polstern genannt wird.

Barake, die. Dieß Wort bezeichnet eigentlich schleckte kleineLütten, entweder für die Fischer an der Küste, oder für,Soldaten imFelde; dann bezeichnet man überhaupt damit kleine Häuser au denWällen, zurs Wohnung für gemeine Soldaten.

Baratier, Johann Philipp. Dieses frühzeitige, leider zu früh-zeitige Genie, weil es eben so schnell wieder dahin welkte, war amig. Januar 1721 zu Sckwabach im Fürstentbum Anipach geboren, wosein Vater, Franz Baratier, damals Französischer reformirter Predi-ger war. Er war das einzige Kind seines Vaters, dreier sein einzigerLehrmeister. Sein Vater behauptete, man müsse dem Kinde von derWiege an etwas lehren; diesen Grundsatz befolgte er bei seinem Soh-ne, jedoch so, daß er, weit entfernt, ihm bey geringsten Zwang an-zuthun, ihm die Erlernung von allem reizend und anzenebm machte,und sicds gar nicht merken ließ, daß er etwas behalten solle. S»onim zweiten Jahre feines Alter fing sein Vater mit ihm die Französi-sche Sprache an, in der er geboren war. Um die Buchstaben zu er-lernen» gab er ihm kein Buch in die Hände (Kinder weroen bei derBetrachtung so vieler Buchstaben nur verwirrt); er zeigte ihm einenBuchstaben nach dem andern. Besonders gefiel dem jungen Baratier,daß er ihm die Buchstaben als etwas Lebendiges vorstellte/ das mitibm rede; er mahlte sie beim Trinken mit Wasser auf den Tisch u. s. f.Auf ähnliche Art lehrte er ihn zu gleicher Zeit die Geographie; beiTische sagte er ihm, die Suppe sey eine Suppe dieses oder jenes Herrn,der in der und der Stadt wohne. Auf diese Att lernte er in seinemdritten Jahre fertig lesen, im vierten fertig Krarzösisch und Deutsch,m fünften Lateinisch reden: mit gleicher Schnelligkeit begriff er dieGriechische und Hebräische Sprache, so daß er in seinem achten Jahreden Coder übersehen konnte; worauf er auch noch andere OrientalischeSprachen lernte. In seinem zwölften Jahre lernte er die Wcltweisbcit,nebst den mathematischen Wissenschaften und derKirchengeschichte, undim vierzehnten endigte er die Widerlegung der Schrift Samuel KreisWider die Gottheit Christi. Als sein Vater im Jahre 17^5 als Fran-zösischer Prediger »ach Stettin dernfen wurde, und hei seiner Durch-reise durch Halle mit seinem Sohne den Professor Schulz besuchte,rührte dieser beide zu dem Kanzler von Ludwig, welcher dem jungenBaratier versprach, daß er ohne Kosten zum Magister der Philosophiepromovirt werden solle. Der junge Baratier ließ sich sogleich den sor-genden Tag immatnculiren, und den Lag daraufvon der ganzen phi-losophischen Fakultät eraminiren. Hier entwarf er sogleich in Lct ss^er-Mimlung vierzehn Theses, welche die Mchk gcdr«itt und ven Alge»,