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Erster Band. A bis Comparativ.
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l«ns r« Aachen sogar die Tage fest, an welchen sich die Mönche solltenrasiren lassen. Unter den weltlichen Ständen wurde das Barbierenspäter Sitte. Erst im I. ,680 wurde sie in Frankreich eingeführt-

Barbit on war bei den Griechen ein mit messn Drahtsaitenbezogenen musikalisches Instrument (daher es auch kolz-clioi-ston ge-nannt wurde), dessen Erfinder Alcaus, nach Andern aber Ana»creon gewesen fiuir soll.

Barcaroiies, eine Art Gesänge der Gondelfahrer zu Vene-dig, zwar nur für den Pöbel, und öfters von den Gondelfahrern selbstkompouirt, aber von so «ngenehimn Gesänge, daß ied-r Musikus inItalien doch wenigstens einige wissen und singen muß. Der freie An-tritt, den dre Gvabelrerer überall haben, setzt sie in den Stand, ih-ren Geschmack zu bilden, so üaß sie ohne die Feinheiten der Musik znwissen, vce einfältige und natürliche Art ihrer Barcarollen beibehal-ten. Die meisten von ihnen haben einen großen Theil von Tassv'Sbefreitem Jerusalem, ja manche dasselbe ganz inne: sie sin»gea es in den -Sommernächten von einer Barke zur andern; und mankann wohl bemahc behaupten, daß vor ihm, Tasso, nur Homer dieEhre gehabt, so gelungen zu werden, welche außerdem keinem epische»Gedichte weiter wiedersahren ist.

Barcetlona ist eine der größten Städte Spaniens und dieHauptstadt des FürstenthumS Catalonien. Sie liegt in Gestalt eineshalben Mondes am Meere. Die Stadt selbst ist stark befestigt, undaußerdem ist noch an der östlichen Seite eine starke Citadelle, welcheim Jahre 1715 angelegt wurde, und eie mit der am Meere liegende»Schanze Sän Carlos eine verborgene Verbindung hat. A« der Abend»stire der Stadt liegt der Berg Montjui, auf dessen Gipfel sich ei»Fort, das den Hasen beschützt, h. findet. Im achtzehnten Jahrhun-dert wurden noch mehrere F-stungswerke zur Vertheidigung der Stadt!und des Hafens angelegt. Der Hafen ist zwar geräumig, aber fürKriegsschiffe nicht tief genug; er wird durch einen großen Damm be-schützt, an dessen Ende ein Leuchithurm und ein Bollwerk befindlichist. Barcelloua hat eu, großes Arsenal, eine starke Kanonengießerei,eine Gewehrfabrik, und ist überhaupr ein wichtiger Kriegsplatz, dermehrere hartnäckige Belagerungen ausbielr, sich aber auch mehrmalergeben mußte. D-e Stadt hat gegen 10,000 Häuser, breite Straßen,ansehnliche. Marktplätze und über 100,000 Einwohner. Hier ist ei»Biichvi, 82 Kirchen. 27 Manns - und 18 Nonnenklöster; ferner eineUniversität, mehrere öffentliche Bibliotheken, eine öffentliche Natu,raUensammlvug, eine Freischule im Zeichnen, eine Ingenieur - undArtrUcrieschust, eine Akademie der schonen Wissenschaften, ein Fiudel-baus, ein großes Hospital und andere jchöne Anstalten. Das Jndu-striewesen dieser Stadt ist sehr wichtig. Man zählt 150 Baumwollen-manufakturen, viele Seidenwebereien, WoUenmanufaktueen, Manu-fakturen von Spitzen, Franzen und guten Stickereien, Messer-, Waf-fen - und Kupferschmieden u. tgl. Es wird eine einträgliche Handlunggetrieben, und überhaupt ist Barcelloua ein Hauptplatz für den Han-del im mittelländischen Meere. Seitdem Barcelloua von den Franzo-sen besetzt rst, leidet der Handel dieier Stadt sehr, weil die Engländer,den Hasen blokiren nnd die Spanischen Insurgenten zu verschiedenenKelten die Verbindung z« Lande unsicher gemacht haben.

Barden, die, eine Art von gottesdienstlichen Personen bei denalten Deuttchen Völkern, vorzüglich der den Galliern, welche in Au-vergne und Bomuogne wohnten. Ihr Beruf war, die Heldenthaten

Lsnv.Lep. Erster Band. N