Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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ibrer Nation in Versen zu beschreiben und nach dem Tone eines In-struments, welches mit der Leier einige Aehnlicbkeit batte, abzusingen.Die Barde» und Druiden unterschieden sich dadurch von einander,daß die letzten, die Pnesrer, die erster» die Sänger der Nationwaren. — Die alten Schotten hatten gleichfalls ihre Druiden undBarden, als Abkömmlinge von den Celten, welche für ihre Bardeneine außerordentliche Liebe hegt.n. Jeder Beftblsbaber hatte seinenBarden, der eine ansehnliche Stelle am Hofe bekleidete. Der merk-würdigste Barde ist ohne Zweifel Ossi an. Was die Barden bei denCelten waren, das sind die Seal ders bei den Gvkhen gewesen.

Bardit, das. i) Der Schlachtgcsang der alten Deutschen;2) eine dramatische Dichtungsart, mit welcher uns Klopstock bekanntgemacht hat.

BarLre (Bertrand) von Vicuzac, geboren zu Tarbes, auseiner angesehenen Familie, Parlamentsadvvkat zu Toulouse, wo erdurch seinen eleganten und leichten, doch zu sehr mit Gegensätzenüberladenen, Vertrag Aufmerksamkeit auf sich zog. 178Y kam er alsDeputirter zu der Generalständeversammlung, wo er seine republi-kanischen Grundsätze schon sehr laut werden ließ. Während der Le-gislatur trat er ins Aaffationsgericht, und nach dem io. August er-hielt er einen Platz unter den patriotischen Rechtsgelehrten, welcheDanton, damaliger Justizminister, mit seinem Departement verei-nigte. Im September 1792 erwählte ihn das Departement der ho-hen Pyrenäen zum Deputirte» bei dem Nationalconvent, von demer den r. December zum Präsidenten ernannt ward. Den 1. wurdeLudwig XV!. unter Bareres Vorsitz zum ersten Mal vor Gerichtverhört. Vordre ließ sich diesen Proceß sehr angelegen seyn, bestrickdie Appellation an das Volk und votirte Ludwigs Tod. Den 2ü-März ward er zum Mitgliede des ersten Wohlfahrtsausschusses er-nannt, wo er, besonders nach der Erneuerung desselben vom ,0. Juli,das Organ desselben und Urbeber des größten Theils jener revolutio-nären Maßregeln war, die diese Epoche auszeichneten, und ihr denNamen der Schreckensregierung gaben. Er stattete der AssemblerBericht über die Korrespondenz der Generale ab, und man sah sie«ach und nach auf seine Veranstaltung die schrecklichsten Dekrete undUngerechtigkeiten bestätigen. Den 22. Jan. 1794 erhob er sich gegen diePartei, die für den Frieden stimmte, und bei Erwähnung der Be-dingungen, unter denen die fremden Mächte die Republik anerkenne«wollten, erklärte er: „daß die Republik, um zu bestehen,diese Anerkennung nicht nöthig habe, und daß ih"Bestimmung ihr auch nur erlaube, die andern Regie-rungen provisorisch anzuerkennen." Ueberhaupt, um alleMeinungen und Arbeiten Bareres kennen z» lernen» müßte man alleWerbandluugen des Convents von, g i. Mai 17^3 bis zum 27. Juli,794 (9. Thermidor) aufführen. Es sind wenige Sitzungen vergan-gen , in denen er nicht die Tribune einige Stunden lang i-chanMhätte. Auch die Finanzen standen unter seiner Aufsicht: bei Gele-genheit eines Berichts über die Einziehung der den Verurtbeilre»gehörigen Güter ließ er die Worte hören, die ihm nachher vstVorwurf gemacht worden sind: „Auf dem.Revolutionsplatzeschlagen wir Münze" (aus diesem Platze geschahen namiicb dieErekuzionen). Noch den Lag vor Robespierres Sturz hielt- ib>»BarLre eine Lobrede, als er aber sah, daß der Cenveut sich gegenihn erklärte, verließ er ihn plötzlich und schloß sich a» seine Feinde