Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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und stellte z» Ihrer Bestätigung mehrere Versuche an. Einem seinerVerwandten, Perrier zu Clermonr in Auvergne, trug er auf, Versucheauf vem Berg Puy de Oome anzustellen. Dieserifand dabei, daß dasQuecksilber der Loricellischen Rohre auf dem Gipfel des zooo ToiseuHeu. n Berges über z Parner Zoll niednger stand, als es am Fußedes Berges gestanden harte; Hierdurch wurde nun unwiderleglich bewie-sen, daß nicht, ,/Abscheu vor dem leeren Raume," (ücm or v-eui) wieman o,ö dahin geglaubt Patte, sondern der Druck der Luftsäule, dieStufteuitbalrnug der Quecksilbersäule in der Röhre verursache. Manbemerkte auch deutlich das allmählige Fallen der leztern beim Bestei-gen des Berges.

Schon den ersten Erfindern des Barometers konnte es nicht ver-borgen bleiben, daß sich der Stand des Quecksilbers in der Toricelli-scheu Rohre fa,c täglich verändere. Sie schloffen hieraus gang natür-lich , daß auch der Druck der Atmosphäre unaufhörlichen Veränderun-gen nur-noorfen sonn müsse, und daß man mithin jene Vorrichtungzu Wahrnehmung und Bestimmung dieser Veränderungen brauchenkönne; doch verfolgten sie diese» Gedanken nicht weiter. Otto vonGmricke war hierauf vorzüglich aufmerksam und nach und nach wurdenes mehrere. Man gab bald darauf der Vorrichtung den Namen Ba-rometer, d. i- Schwermesser, oder auch Baroscop, d. i. ein Instru-ment, welches zur Beobachtung der Schwere dient, und fing sogarbaid an, aus dem Steigen und Fallen des Quecksilbers auf Wetrcr-veränoeemigen zu schließen wodurch beim große» Haufen der NanuWecrcrglas veranlaßt wurde.

Zu Bevbachtuuge» «u f R, isen und zu H - henmessuugen hatman auf Mittel gedacht, sogenannte Reiscbarometer zu verfer-tigen. Diese Barometer sind zur richtigen senkrechten Stellung miteinem Bleilothe, einem eigenen Stative, und zur Abhaltung betSonn, «strahlen mit einem besondern Schirme versehen. Das Besteund Brauchbarste hierüber findet man in I. F. Venzenbergs Be-schreibung eines Neisebatometers. r 8 ri. bei Schreiner-

Baron, Michael, eigentlich Boyron, gebore» zu Paris l6zz,war der Sohn em.s Kaufmanns, der auch Schauspieler war, n»dwurde der Zögling und Freund des Meliere, dem er als Akteur undSchauspieldichter nachfolgte. So sehr er seinen Lehrer als Schauspie-ler nb rtraf, so sehr stand er ihm als Schriftsteller, nach. Er war reichvon der Natur mit Gaben ausgestattet, und bemühte sich dieselbe»durch Kun>r zu entwickeln und auszubilden. Er vereinigte in sich eineedle Gestal', eccke wohlklingende Stimme, natürliche Gesten, ein fei-nes Gefü! l und einen dorchdringenden Verstand. Racine, der ander»Gckampielern über ihre Rollen die genaueste Instruktion gegeben hatte?sagte ", im: „Ihnen, Herr Baron, überlasse ich es selbst, ihr Gefühlwird sie richtiger leiten, als alle meine Unterweisungen." Einer sei-ner Hanplgrundsätze bei der Aktion war, daß man die Hände bei dekgewöhnlichen Bewegung nie über die Augen erheb, n solle: „erhebt sieaber die Leidenschaft üb.r den Kops, so ist es vortrefflich; die Leideu-schaft weiß mehr als die Kunst.?' Mau nennt ihn einstimmig den Ros-rius seines Jahrhunderts. Er verdient die Unterschrift, die Rouge»»«»ter sei» Portrait machte:

Lu vrai, <lrr zistlierigue il a üxs le ton,

Qo »ou arc onclrrntsue U Illusion llivins

krütait un uonvvLu lustro sux bosule» sio üavlno,

Vn voils aux llekmits üs Ursäon.