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Im August i7yr ward er zum Geschwornen bei dem hohen Gerichts-hof von Orleans ernannt, und im Sept. zum Deputieren bei demNationalcouvent, wo er den Tod Ludwigs XV.I. votirce. Im Okco-lwr ward er nebst Freron i» die mittägigen Provinzen geschickt undzeigte sich zu Marseille ein wcmg minder heftig als dieser. Als ernaa> Loulon gehen wollte, eben wo sieh die Stadt den Engländernergeben hatte» gerieth er in Lebensgefahr; mehrere Kerls sst.en »ei-nen Lagen an, er mußte sich mit gewaffnerer Hand durchickuagen»enctam glücklich, schiffte sich zu St. Lropez em, kam in der Nawczu Nizza au, und ließ den General Brüner, in der Miire seinerArme-, arreklren, weil er ihn nebst dem Coütrcasmiral Lrogolss be-schuldigte, heimlicher Urheber der Uebergabe Tvulons an dw En,l>ln-der gewesen zu >evn. Er verfolgte alle Lelagerungsoperativnen die-ses Platzes und nahm darauf eine schreckliche Rache. So fest er sichden Ruf eines Patrioten in den mittägigen Provinzen Frankreichsbegründet hatte, so mißfiel er doch Rooespierre, der, bet ferner Rückkunft«ach Paris, drei Mal Willens war ihn arreiiren zu lassen. NurBarras Charakter und seine Drohung, Gewalt nur Gcwalc zu ver-treiben, hielten ihn zurück uns er beschloß, ihn in die große Pro-skription,.mit der er umging, zu verwickeln. Barras vereinigte ßchmir den Ausschußmitgliedern, die ebenfalls ihren Fall nahe sahenund eine» Machtstoß versuchen mußten, ihren Unterdrücker zu stür-zen, nud spielte auf diese Art eine Hauptrolle am' y. Lberiliiook(27. Iul. 17-74)- Er erhielt das Kommando d.r bewaffneten Macht,trieb die Truppen Henriors zurück und bemächtigte fto» Rvbeöpier-res Den fol enden Lag legte er das Kommando wieder nieder undward einige Tage darauf zum Sekretär ernannt. Den 4. Februari?9Z ward er Präsident. Am 10. Oktober 179;, als die Wahl desgesetzgebenden Corps neue U- rulM in Paris herbei führte und dieSektion-kolonnen gegen den Convent anrückten, erbt-lr Barras aber-mals den Oberbefehl über die Truppen des ConventS und das B»ftaillvn der dem Couvenc zu Hülfe herbeigeeilren Patrioten- Beidieser Gelegenheit berief er den General Bonaparte an seine Seiteund machte von seinen Diensten vortrefflichen Gebrauch. In seinemBerichte schrieb er sogar den ganzen Sieg dresem noch so jungenGenerale zu. und erhielt wenige Tage darauf für ihn daS Kommandoder Armee im Jnuern. Seme wichtigen Dienste befordenen ihnins Direktorium. Er schien anfangs sich mehr um seine Vergnü-gungen, als um seine Geschäfte zu kümmern, wußte jedoch seine Kol-legen durch seine Festigkeit in einer gewissen Abhängigkeit von fil-zn erhalten. Man hat gesagt, daß Vvnaxarte ihm das Kommandoder italienische» Armee zu verdanken gehabt habe: eine Meinung,die Caruot in seinen Memoiren verdächtig zu machen sucht. W>edem auch sey, so fühlte doch Barras, vaß Bonaparre dem, der ihnzu leiten hätte, ein entschiedenes Ueoergewicht geben würde, undbrachte von Caruot das Portefeuille des Kriegsministers an sich-Dieses entzweite beide und Carnot neigte sich deßhalb einige Zeit aufdie Seite des Rathes, in dessen Mitte sich eine Partei zur Ein-schränkung der Direktorialmacht und besonders der Gewalt des Bar-ras gebildet hatre. Dieter ward der Gegenstand von Sarkasmen undIvurnalauf,ätzen der Clichipartei. Die Spaltung konnte sich nun-mehr nur mit dem Sturze der einen oder der andern Parcel endigen,die ves Rathes sank bei den Ereignissen des > 8 . Frucndor (4. Sept.1797), davon Barras einer der Haupturheber war. Po» diesem Zeit-