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Bat Bau
Bat Liren, in derFechtkunst, dem Gegner die Klinge aus derHand schlagen.
B atrou i, Pompes lgeb. zu Lncca 170?, gest. zu Rom 1787.Dieser berühmte Mann würde ohne Zweifel der erste Maler unsersJahrhunderts seyn. wenn NaphaelMengs ihm den Vorzug nichtstreitig machte. Seine Gemälde haben die richtigste Zeichnung, dasschönste Colorit, und sind in allen Theil, n gleich fleißig ausgearbei-tet. Er malte viele Mtarblätter und eine große Menge Portraits»indem jeder große Fürst, der nach Rom tam, sich von ihm malenließ. Er haßte alles, was Theorie hieß, und wollte durchaus nicht,daß Künstler in Büchern studirten. Er war ei» religiöser, gerader,oft rauher Mann, mit vielen Sonderbarkeiten. Eine seiner Töchterwurde vor etlichen Jahren für die beste Sängerin in Italien gehalten.
Baken, der, ist eine kleine oberdeutsche Scheidemünze, undzwar entweder schwerer, wo er ib Pfennige eoder 5 Kreuzer), oderleichter, da er etwas mehr als einen guten Groschen (4 Kreuzer)gilt. Die besten Batzen wurden 1 ;oo zu Bern in der Schweizgeschlagen, die denn auch bald in Deutschland in Gang gekommensind.
Bauart, dje, der eigenthümliche Geschmack in der Anordnungund Verzierung der äußern und innern Theile der Gebäude. DieserGeschmack wird bei verschiedenen Nationen sehr verschieden angetrof-fen. Die Acgpptische Bauart zeigt eine außerordentliche Festig-keit und Stärke, welche jedoch in Rohbeit ausartet. Die Grie chi-sche ist voll Schönheit und Geschmack, nnd vorzüglich voll Regel-mäßigkeit; sie hat drei Hauptzweige, die Dorische Bauart (welchesich vorzüglich durch edle Einfalt und erhabene Größe), die Ionische(welche sich durch ein gefälligeres Ansehen) und die Korinthische,(die sich durch alle mit der Haupteigenschaft der Griechischen Gebäude' verträgliche Pracht auszeichnet). Die Römische Bauart, eineSchülerin der Griechischen, wich von dieser oft durch zu große Prachtab. Neben der Gothischen Bauart herrschte die Arabische,welche nach der Griechischen, nnd die Maurische, welche nach den. Uebcrresten Römischer Gebäude in Spanien gebildet war. Was dieletztere betrifft, so kann der Kenner bei allen ibren Fedlern dennochdie Ueberbleibsel der Maurischen Gebäude zu Granada, Sevilla undCordova nicht ohne Bewunderung betrachten. Die Arabische zeich-net sich vorzüglich durch Galanterie und Pracht aus. Die Gothische(es ist nämlich von der Neug 0 thischen die Rede, welche nach der> Zerstörung des Gothischen Reichs durch die Araber und Mauren üblichwurde; die Altgothische Bauart, welche wahrscheinlich unter deinThevdorich, König der Ostgvrhen. entstand, unter besten Regst-rung in Italien die Römer, ohne Gefühl fürs Scböne, die Altrönn-sche Bauart nachahmten, ist ganz plump und schwerfällt-) zeigt Größe,aber alles ist mit kleinlichen Zügen überhäuft; sie ist prächtig undreich, aber ohne Ordnung und Symmetrie, und gemeiniglich etwasabenteuerlich. Die Italiänische Bauart, welche nach den Römi-schen Mustern, vorzüglich nach sen aus den spätern Zeiten, gebildetwurde, verbindet Größe und Pracht mit Einfalt, nur daß sie zuwei-len etwas Nachlässigkeit zeigt. Na» der Italiänischen ist die E »g-lische Bauart gebildet worden, welche sich aber mehrder Griechische»Genauigkeit nähert. Die Französische ist leicht, flüchtig und ge-fällig. Die Bauart der Deutschen war anfangs Gothisch» undnäherte sich der Altgothischen ebca so sehr als der Reugothischeu, wei«