Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
Seite
221
JPEG-Download
 

Day s2i

genommen worden, und das diesen Beifall durch kraftvolle Behandlungin -Wahrheit verdient.

Bayerischer Successionskrieg. Nach des ChurfürstenManmil-.an Josephs von Bayern Tode, nahm das Haus Oesterreich,nach einem mrt dem Churfürsten von der Pfalz darüber geschlossenenVergleiche, verschiedene Stücke von Bayern in Anspruch und Besitz,wogeee» sich jedoch Friedrich ll. setzte. Es kam darüber zwischen Oe-sterreich und Preußen, mit welchem sich auch Sachsen verband, zueinem Kriege, der aber ichon 1779 Lurch den Teschner Frieden geen-digt wurde, vermöge dessen das Haus Oesterreich nur ein Stück desRentamts Burghausen, Sachsen hingegen eine Entschädigung wegender Allodralerbschaft bekam. Vergl. Furstenbu » d.

Bayle, Peter, geboren 1647 zn Carrat in der Provinz Foir,gestorben 1706. Er war anfänglich Professor der Philosophie zu Se-dan, nachher Professor zu Rotterdam. Er hatte eine außerordentlicheBelesenheit in allen Theilen der Literatur und einen »»gemeine»Scharfsinn, und wußte seine Gedanken nicht nur faßlich, sondern auchangenehm uns witzig vorzutragen. Als Philosoph war er ein Skepti-ker. Sein Skepricism, verbunden mit seinem Witze, verursachte, daß«r in seinen Schriften sich bald als einen Verehrer der Religion.undder guten Sitten, bald als einen Spötter derselben zeigte. Hierdurchhat er sich eine Menge Feinde, unter welchen der Professor Zurren,einst sein Freund, der heftigste war, zugezogen, welche es endl ch da-hin brachten, daß ihm seine Professur abgenommen wurde. Unterdessenhar er das unläugbare Verdienst, ungemein viel zur allgemeinen Auf-klärung beigetragen zu haben, wie denn auch fein Lebenswandel, bisauf eine zu große Reitzbarkeit, sehr philosophisch und untadelhaft war.Seinem Tode sah er mit der größten Ruhe entgegen: noch den Lagvorher arbeitete er bis in die Mitternacht, so wie er überhaupt seinganzes Lebe» unter anhaltenden Arbeiten zubrachte; daher er anchwenig für die feine Welt war. Sein Hauptbuch, durch welches «r sicheinen unsterblichen Ruhm erworben, ist sein historiich-kritisches Wör-terbuch (Oiorionnairo Historismus «t cWigue), welches Mehrere Massiu z und auch in 4 Foliobanden aufgelegt und auch ins Deutsche über-setzt worden ist. Es enthält solches einen Schatz von Gelehrsamkeitund scharfsinnigen Bemerkungen, welche in die Nachrichten von deinLeben berühmter Männer und in die Beschreibungen von mancherleiOrten eingewebt sind. Voltaire sagt, der wahre Werth dieses Werksließe sich, nach Baylens eignem Geständniß, in Einen Band bringen;er habe selbst gesagt, er würde nicht mehr als einen Foliobaud darausgemacht haben, wenn er für sich und nicht für die Buchhändler ge-schrieben hätte. Allein d'ÄrgenS setzt in seinen ksilexion« «ur ls gaüeMißtrauen in diese Erzählung, weil sie Voltaire von eincr Person ha-be, deren lirerariftbe Glaubwürdigkeit sehr verdächtig sey. D'Argensdachte ganz anders; er erzählt, daß er in Holland mir Voltaire» langohierüber gesprochen, und diesem gezeigt habe, daß das Vvrrreffi.che-dieses Werkes wenigstens drei Bände erfordere, ohne jedoch Voltaire»von feiner M inung abzubringen

Dayonne, eine große, schöne,, reiche Handelsstadt im französi-schen Departement der untern Pyrenäen, an dem biscayischeu Mee ce,nur einem guten Haftn, an dem Einfluß der Nive in den Abour, undbreiten schonen Straßen und Plätzen rc. versehe». Die Lradst, derenEunvohuek sich sonst auf zsovo Heliosen, deren jezt aper kqp.m «och 14