Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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landen» , über seine Ausgabe de- „verlernen Paradieses vo« Milton,"»vorin er mir eben der Freiheit wie bei altenKlaisikern, ohne weitereRücksichten Veränderungen vernahm, wodurch in demsilben mancheElgentbüinlichkei! und Schönheit verwischt worden ist. Er starb 174ain ewem Liter von 8> Jahren. Sein Ruhm war weit verbreitet undes erschien fast keine Ausgabe eines Werks der Alten, ohne daß sichdie Herausgeber nicht oorher an ihn gewendet hatten, denen er danngern leine Untersuchungen, Meinungen üud Arbeiten mittheilte.

Beobachtn« sbeer, ein Kciegsbeer, welches einem feind-lichen Heere in der Nahe ist. ibm folgt und alle Bewegungen beobach-tet. Es oient demselben gleichsam zur Bewachung und Abschreck-.n-vvn nachtheiligeu llntemehmunaen. (Hbiervarionscorps).

Bep unkten, mit Punkten verleben, begleiten, bezeichnen. Be-punrtete Poren in der Tonkunst sind die» weich einen Punkt hintersich haben und dadurch an der Halste ihrer Geltung gewinnen. Befin-det sich hinter die,ein Punkre noch ei» zweiter, so wird die Note nochum eine halbe Geliung des ersten Punktes vermehrt. — Die rohenJustier bepuukciren (tartöwiren) ihre Le.ber. —? Gepunktetheißt in der Pflanzenkunde: wenn auf Pflanzen kleine seine Punktebloß durchs Gesicht, nicht durchs Gefühl zu bemerken sind, oder aufeinem Llarr, wenn es statt der Rippen oder Adern Punkte bat.

Berenice, (ein Griechischer Name, w elcher wörtlich eine Brin-gen» des,Sieges bedeutet). Unter der großen Anzahl Frauenzimmer,rvelwe diesen Namen in der alten G> schichte geführt haben, bemerkenwir 1) die Gemahlin des Ponnschen Königs Mithridat S des Große».Ihr Gemahl ließ sie, als er sich vom Römer Lucullus geschlagen sab,umbringen, gegen das 7lste Jahr vor Cbr. G., damit sie nicht in dieHände seiner .geinve fallen mochte. Eben so verfuhr er gegen seineandere Gemahlin Monime und seine beiden Schwestern Moräne undStarira. r) Die Gemahlin des Herobes, des Bruders ihres Vaters, 'des großen Aqrippa, welcher auf ügrippa'SPvlbirie vom Kaiser Clau-dius zum König von Chalcis gemacht wurde, aber bald starb. Trotzihrer Ausschweifungen wußte sie sich bei dem Kaiser Vespasian undseinem Sohn.Titus so beliebt zu machen, daß sie der leztere fast ge-heirather hätte. Berenice: unter diesem Namen ist auch die Gemahlindes Ptolemäus Evergetes bekannt, welche ihren Gemahl mit außeror-dentlicher Zärtlichkeit liebte, und als dieser nach Syrien in den Kriegziehen mußte, ein Gelübde that, ihr Haar (eins der schönsten) denGöttern zu weihen, wenn er unver'ezt zurückkäme. Dieß geschah, undBerenice — schnitt sich ohne Bedenken die Locken ab, «m sie in demTempel der Venus den Göttern zu weihen. Bald darauf ging dasgeheiligte Haar verloren, und der Astronom Colsnon aus Samen sprengstnun aus: die Götter hätten dasselbe entwendet und als Sternbild ««den Himmel verlest: daher das Haar der Berenice unter denSternbildern (die sieben Sterne nahe am Schwänze des Löwen).

Bekennen, einen Platz, ist st viel als durch anrückende Trup-pen ihn, so viel möglich, umringen uud einschließen, um sodann A»«stalten zur Belagerung machen zu können.

Berg, ein Großbeiiogtbum der Rheinischen Bundesstaaten MDeutschland, an den Flüssen Rhein, Lippe, Ruhr, Wippcr, Sieg undEmS gelegen, ist seit igog ein Besitzthum des ehemaligen Kronprin-zen von Holland, Louis Napoleon, und stebt bis zu dessen Vollj^ngrseit unter Französischer Vormundschaft. Es hat mit Inbegriff derGrafschaft REnghaustn -70 Quadratmeilen und enthält 776,000