Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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gliche Bibliothek wurde aller in derselben befindlichen Festmigs-risse, Plans und Platten zu Landkarten entblößt, und nebst derLuftpumpe von Guerike nach Paris geführt; das.Bran-de nducger Thor, eines der schönsten und trefflichsten, die esgab. wurde seiner schönsten Zierde, der Victoria mit dem Vier-gespann, beraubt'», s. s., indessen säugt man nach hergestelltemFrieden wieder an, sich zu erholen. Unter den neuesten hier errich-teten Instituten verdienet wohl auch das Werkmeisrersche Mu-seum Erwähnung.

Berlin (Dekret von); siehe hierüber Eabinets-Befch-le lEngt'nve).

Berlins, die, eine Art Kutschen, deren Benennung sich vonder Skabc Berlin berschreibi ; sie wurden von Philipp de Cbieseaus Orange gerü.tig, einem Hofcavalier, Generalguartiermei-ter understem Architekt bei dem Kurfürsten von Brandenburg, FriedrichWilhelm dem Großen, der von rö^o bis 1687 regierte, erfun-den. Der Kurfürst beorderte ihn. einen Aug Pferde aus den Preußi-schen Skutereieu zum Geschenke nach Frankreich zu bringen; Cl'ieseließ sich daher zu dieser -Reise in Berlin einen bequemen Reisewagcn«ach seiner eigenen Erfindung machen, welcher, den Parisern, dieuniern Cbie,e geckeiniglich Monsieur Chaise nannten, so wohlgefiel, vag sie dergleichen Wagen nachmachen ließen und eine Ber»line nannten.

Berlin er Klau. Es gibt dessen zweierlei. Ein Natürliches,welches am Ufer der Stecknitz im Hanndverschen gesunden wird. ESist eine Blau enen erde, die,'so lange sie unter der Erde liegr,weiß a-sfieht, sobald man sie aber der freien Lust aussetzt, eineblaue Farbe in verschiedenen Graden annimmt. Das bereitete Ber»Imeristau ist ein Eisenniederstdlag, ber zn viel brennbares besitzt, wo-durch er seine blaue Farbe bekommt. Die Erfindung des durch Kunstbereiteten Ber line rblaues schreibt Man dem Anfalle zu. Siegeschah zu Anfange des jetzigen Jahrhunderts durch einen Farbekünst,ler Aamens Dies dach, welcher Florentiner - Lack bereiten wollte.Hier;« machte er einen Absud von Cochenille, den er mit Alaun undetwas Eisenvitriol vermischte, und dann mit feuerbeständigem Al-kali niederschlug. In Ermangelung des Alkali nahm er einst Weio-steuisalz, worüber thierisches Oel abgezogen war und srimLack erhielt'nun starr der rothen eine blaue Farbe. Nachher verfertigte man sie-absichtlich, weil sie gefiel. Ihre» Namen bat sie von Berlin, wo sieentdeckt wurde — Die Bereitungsart blieb indeß ein Geheimniß,worüber sich verschiedene Chemiker in Versuche znr Entdeckung ein»ließen und im Jahre 1724 wurde sie wirklich entdeckt-. In Berlin,Amsterdam und Breslan sind Fabriken von dem kbsnbenauntenBerlinert»«« angelegt, wo man es von verschiedener Feinheit undGüte verfertigt. - > -

Diese« Fabricat wird von Kupfer- und Kattundruckern, inglei»wen von Färbern und Malern häufig gebraucht, bei letzter» sowohl'".Del- als Wasserfarben. Auch die Chemiker bedienen sich seinermir Vortheil uns man hak es selbst zu Arzneimitteln vorgeschlagen.

Berlocken, Uhrgehänge, allerlei Spielereien von Silber, Gold,oder Stahl, die man an eine Uhr hängt-

B e r n, »er größte und fruchtbarste unter den Cantvüs der Schweiz.Or wurde ehemals in den Deutschen und Französischen oder WelschenLbe l, ls k>Li» u^Vauil j abgesondert und'von dem Rath der Zwci-Lonv. Lep. Erster Band. R