Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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hundert regiert. Nach der neuern Einrichtung von iZaz wieder infünf Distrikte, Stadt Bern, Oberland, Landgericht, Smnlenlbal,und Seeland und jeder Distrikt wieder in iz Jünfte eingetheilt. Erenthält auf 176 Qnadratmcilen H8,aoa Einwohner, die sich zur rc-,sornnrteu Religion bekennen. Bern die Hauptstadt dieses Cantons,eine große, schone Stadt, welche auf einer Anhöhe liegt, wahrendder Aar auf drei Seiten herum fließt, und eine Halbinsel daraus bil-det. Hier ist eine von den vier Akademien der Helvetischen Republik,eine ansehnliche Bibliothek, ein trefiich eingerichtetes Armenhaus u.dgl. Die Zahl der Einwohner belauft sich auf 14,000, die sich groß-icnih-. ils mit Manufakturen in Seide, Wolle und Linnen beschäftigen.Bon Bern aus macht man in vier Tagen die Reise nach Grindelwaldund in die Alpen. Ebenfalls interessant ist die Reise von Bern nachDiel und der Petersinsel, wie auch die Reise nach Hindelbank, wosich das bekannte Grabmal von Nahl befindet.

Ber nadelte, Fürst, von. Ponte - Corvo und Kronprinz vonSchweden, geboren 1764 zu Pa« in Bear» , war bei dem Ausbuicheher Revolution Feldwebel im Regiment Wopal-Marine/ wo Merled'Awbert sich als Oberst befand. Seine Talente, seine Thätigkeitund sein Muth verschafften ihm ein schnelles Avancement. Er kvm-mandirte eine Halbbrigade, als Kleber ihn auszeichnete, bei verschie-denen Erpeditioncn anstellte, zum Brigadegencral ernenne» ließ unddald für ihn das Kommando einer Division der Samdrc- und Maas-«irmee erhielt, an deren Spitze sich Äernadotte bei der Schlacht vonFlcurus 1794 befand. Den 2ken Juäy 179s half er den Rhei»übei>«ang bei Mnwied bewerkstelligen, und im Laufe des Monats AugustGemeisterte er sich der Stadt Altprf, Den 22st.en August wurde seineDivision, die ihre Stellung über Nenmark binausgenommcn hatte»so wie die ganze Armee unter Jourdan, zurückgeschlagen. Berna-dotte zeichnete sich bei diesem Rückzüge in dem Kommando der At-viergarde aus. 1796 ging e< zur Armee in Italien und theilte denRuhm der Expedition am Tagliamento. Kurz darauf nahm er Pal-v,a Nova, Laming, Caporettv. rc. Zur Epoche, die dem izten Fruc-tidor voranging, unterzeichuete Bernadotte, im Nanien seiner Di-vision, eine Adresse gegen die Partei, welche am igten Fruclidorunterlag! Kurz vorher hatte er Antraigues, der bei der RussischenGesandtschaft in Venedig angestellt war, arretiren und seine Korre-spondenz ergreifen lassen. Der General Bonaparte schickte ihn hier-auf nach Paris, dem Direktorium die zu Peschiera nach der Schlachtvon Rivoli gewonnenen Fahnen zu überbringen. Gegen Ende desSeptembex 179? zum Commandanten von Marseille ernannt, zog ervor, an die Spitze seiner Division zurückzukehren. Den igten A-unar 1798 ward er zum Botschafter in Wien eruaimt. Den iz.Apr»ließ er vor seinem Palast die dreifarbige Fahne pflanzen: es entstaubdarüber ein Volksauflauf und Bernadotte verließ Wien alsbald dar-nach. Au Ende Augusts l? 9 Z heirathcte Bernadotte MademoiselleClary, Tochter eines Kaufmanns und Schwester der jetzigen Aöuigmvon Spanien, die anfangs dem General Düphot bestimmt gewesen,der zu Rom in einem Volksauslanfe umkam. 1798 hatte Bernadotteden Oberbefehl einer Beobachtungsarinee, ließ Philippsburg bom-dardiren und die Emigranten aus Frankfurt verjage». Nach betRevolution am gasten Prair. (litten Mai 1799), die Merlin/Treilbard nnd Lareveilftre aus dem Direktorium stieß, wurde Ber-nadstre zum Kriegsminister erng,int, und ggb, trotz der Unfälle m