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schalten-gebraucht, und besonders feit 1741 zu Regeusburg und Parisals Grsanvrer angestellt wurde. Nach einiger Zeit Kammerherr, dann(r74ü) Retter des Danebrogsordcn, (»750) ScaaiSftklerair und ge-heimer Rath, und im folgenden Jahre in den geheimen Staatsratheingeführt- zeigte sich seine Thätigkeit zum Besten Dänemarks undfein vonrefftttnes Herz immer mehr. Er war der erste, der in Däne-mark sein n Bauern Freiheit und Eigenthum gab, Gcmeuiweiden undK.ohndwnge aufuob, Hcbammcuschulen errichtete nnd.vorzüglich seineVorsorge auf die Armen richtete, unter die er jährlich den viertenTuest feurrr Einkünfte vertheilte, und auch nach seinem Weggange ausDänemark, jä'nlich zooo Thaler auszählen ließ. Er bewirkte Däne-marks Neutralität im siebenjährigen Kriege, brachte es dahin, daßFriedrich V., König von Dänemark, nach dem Tode des leztenHerzogs von Holstein-Plön, 1761 dessen Lande mit feiner Krone ver-einigte, und als der Herzog von Holstein und nachmalige RussischeKäser Pecer kli. sowobt deßhalb, als wegen Schleswig seine Forderun-gen geltend inacpen wollte, so- gte Berustorf für alle mögliche Aurü-stungen zum Kriege. Allein er sollte das Glück haben, seinem.StaateVergrößerung zu schaffen, ohve eines Menschen Blut zu vergießen.Peters Tod (1762) hinderte den AnSvruch des Krieges, indem Katha-rina U. diese Streitigkeit aus gütliche Ausgleichung aussezte, die auchdurch die nachberige Vertauschnng Oldenburgs und Delmeuhsrsts geaenHolstein erfolgte. Bernsiorf war auch ein großer Freund und Beför-derer der Gelehrsamkeit und selbst Kenner. Es war daher nicht Glück,sondern Belohnung feiner Verdienste, daß er zu immer Hähern Ebren-steilen gelangte. Auch als Friedrich V., dessen Regierung er fo treff-lich g. Ieirer hatte , 1766 starb, genoß er die Gnade des neuen KönigsChristian J-kl., der ihn 1767 in den Grafenüand erhob.- Alleindessen neuer Liebling Struensee brachte eS bald dabin, daß Bern-stors am rz.Sevt. 1770 durch ein eigenhändiges Schreiben des KvnigS(mir dem er nur erst.von einer Reise aus Schleswig und Holstein zu-rück gekommen war) in Gnaden seine Entlassung, mit einem jährlichenGehalt von üooo Thalern, erhielt. Er ging jezt nach Hamburg, w»er b ld genug Struensec's Fall erlebte, und nun die Genugthuunggenoß, seine Verdienste auf die ausgezeichnetste Art anerkannt zusehen, indem er wieder nach Dänemark zurückberufen, aber bereit,diesen Ruf willig, anzunehmen, durch feinen unvermuthrten Tod (am14- Febr. 1772) daran gehindert.wurde. Die Nachricht von demselbenerregte in Dänemark allgemeine Betrübniß, da seine Menschenliebe,seine »»geheuchelte Frömmigkeit« seine Vorsorge für Arme, .Witwe»»nd-Waisen ihm Aller Liebe erworben hatten- Ein Beweis der Liebeund Achtung, die er noch nach fernem Tode genoß, war .es , daß nochu» Jahr 17.8z am 28- August die Bauer» fernes Gutes in Dänemark,wegen der von ihm aufgehobenen Leibeigenschaft und bewirkten land-wirthschaftlichen Verbesserungen, anf den Feldern seines Gutes, unge-fähr eine Meile von Kopenhagen, ihm eine Chrcusäule errichten liessen,die als ein freiwilliges Monument der Dankbarkeit merkwürdig ist.Sehr schhn sagt übrigens Spittier von diesem großen Manne:;,Jn der Reihe der trefflichen Minister, die König Friedrich V. vonDanemark hatte, glänzt Graf Bern stör f als ein Mann der ersten^ Große- Was irgend ein Minister in seiner Lage thun konnte, dashat er vollendet, und wenn er keine großen durchgreifenden Uuterueh-! unmge» ausführte / sondern alles, dezn allmählige» Bcfferwerden nber-"ep, dus sich von selbst ergibt, sobald die wichtigsten vacanr werden-