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Männer» ans alle» Stande», und unter ihnen auch -erKronprinzselbst, der seinen Platz unter Bcrnstorfs Seimen nahm. Sein Sohn,Erbe seines Einflusses am Dänischen Hofe, begab sich >805 nach Ber-ti», um eine bewaffnete Neutralität zu unterhandeln. Er staub nach-her an der Spitze der auswärtigen Geschäfte ur Dänemark, zog sichvon diesen I8io zurück und nahm denGesandtschaftspoften in Wie» an.
Bertvier, Alexander, Fürst von Ncuscharel und Valengio,Reichsmarschall, Reichsvicekonnerable r., geboren zu Paris den zo.Der, 175z. Er war Sohn und Adjunkt des Gouoerneurs vo-a Kriegs-gcbäude; bei guter Zeit in dem Generalstabe der Armee angestellt,diente er aus diese Weise in Amerika, focht mit 2 »ft,.rrce für die Frei-heit der vereinigten Staate» und erhielt den Charakter eine-Obersten.Z» den erste» Jahren der Revolution ward er zum Generalmajor derNationaigarde von Versailles ernannt, uns zeigte dabei eine sich stetsgleich bleibende Mäßigung. Den 28 . Der. 1791 begab er sich nachMetz mit dem Charakter eines Generaladjutante», den Generale»Luckuer und Rochambeau den Marschallsstab zu überbringen. Er bliebbei Luckncrs Armee als Chef des Geueralstabs in Dienste», ging vo«da 179z gegen die Vensee, unterstützte mit Nachdruck die Arbeite»Ronfins in Aufnahme des Plans von der auftührischen Provinz, undhalte bei der Einnahme von Saumur drei Pferde unter dem Leibe ge-lobtet. 1796 schickte man ihn, mit dem Grade eines Divisrvnsgene-rals, zur Italienischen Armee, wo er den wichtigen Posten eines Chefdes Geueralstabs bekleidete, und dadurch viel zu dem Glücke diesesFeldzugs beitrug. Die Schlachten von Lodi, Rivoli, Arkole, die Ein-»ahme von Ceva und Mondvvi, und der Uebergang über den Po, lindeben so viele Denkmäler seines Ruhms. Im Monat Oktober i? 9 ?schickte ihn der General Bonapartr nach Paris, rem Direktorium denFriedensverrrag von Campo Formio zu überbringen. Im 2 «»- ^98erhielt ex den Oberbefehl der Armee in Italien, und von dem Direkto-rium den Auftrag, gegen den Römischen Staat zu marschiren. . 2 »-en ersten Tagen des Februars zog er in Rom ein, schaffte die päpst-liche Regierung ab und errichtete ein Konsulat. Dock blieb er nichtlange auf diesem Posten und seine Anhänglichkeit an deu General Bo-naparte fübrte ihn bald nach Aegypten , stets als Chef seines General-stabs. Nach seiner Rückkunft aus Aegypren ernannte ihn Bvnaparte»ach dem i8- Brümaire zum Kriegsminister. Berrhier ward daraufObergencral der Reservearmee, begleitete abermals Bvnaparte nachItalien, und trug zum glücklichen Uebergange über den St. Bernhardund zum Siege bei der Schlacht von Mareugo bei. Er unterzeichneteden darauf folgenden Waffenstillstand zwischen dem Kaiser und derFranzösischen Armee; organisirte während des Sommers 1800 dasprovisorische Gouvernement von Piemont; besuchte einige Plätze inBelgien und ging von da in Geschäften einer aufferordentlichen Sen-dung nach Spanien. Bei seiner Rückkunft übernahm er das Porte-feuille des Kriegs wieder welches unterdessen Carnot anvertraut wor-den war. Nach der Thronbesteigung Napoleons ward Berrvier zumNeichsmarschall, Großjägermeifter von Fra-krcich und Ehester erstenKohorte der Ehrenlegion ernannt. 1805 erhielt er die preussische» Ad-ler- und den karelischen Hubertnsorden. Er begleitete'im Juni denKaiser zur Krönung nach Mailand, und ward im Oktober izoz zum'Chef des Gcneralstabes der großen Armee in Deutswland ernannt, waer von neuem durch seine Talente und seine Thätigkeit zu den glänzen-den Vortheilen, mit denen sich der Feldzrrg eröffnete, beitrug. Dep,