Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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iy. Oktober unterzeichnete er mit Mark die Kapitulation von UlnfiEben so unterzeichnete er am 6. Dec. hen Waffenstillstand zwischenOesterreich und Frankreich. Nach dem Preßburger Frieden erhob ih»zu Anfange des Jahrs 1306 der Kaiser Napoleon zum Herzog undFürsten von Ncufchatel, welches Preussen an Frankreich abgetretenhatte. Er begleitete hierauf den Kaiser ebenfalls in den französisch'preussischen Feldzug, und unterzeichnete im Jun. 1Ä07 den Waffen-stillstand von Tilsit. Vei>Gelegenheit des Berichts von der Schlachtbei Friedland wird ausdrücklich erwähnt, daß er in derselben' besondereBeweise seines Eifers uud seiner Talente gegeben,- sich mehrere Malim stärksten Gefecht befundeu und sehr wichtige Verfügungen getroffenhabe. Seitdem legte er die Kriegsmiuisterstelk nieder, ward zumVicckvnnctable erhoben, heirathece eine Prinzessin von Birkenfeld,und blieb der beständige Begleit-.r Napoleons bei allen seinen Reisen.In dem Feldzug gegen Oesterreich im Jahr igoy zeichnete er sich vor-züglich bei der Schlacht von Wagram ans/und erhielt auch nachherden Titel eines Herzogs von Wagram. Im Jahr 1810 erhielt ervom Kaiser Napoleon den ehrenvollen Auftrag, die Brautwerbungund Uebernahme der Erzherzogin Maria Louise, Tochter KaiserFranz l. von Oesterreich zn besorgen, und hielt deswegen am z. Märzdesselben Jahrs seinen feierlichen Einzug in Wien. Hierauf wurde erzum Malorgeneral der Spanischen Armee ernannt, ging aber nicht selbstrahm ab. Später erhob ihn noch Napoleon zum Generalobersten detSchweizer Truppen. Im August des Jahrs igio gebar ihm seineGemahlin einen Sohn.

Berthoud (Ferdinand), ein berühmter mechanischer Künst-ler und Verfertige! der besten Seeuhren, war am ry. März l?27zu Plaucbmont in der Grafschaft Neufchatel geboren. Sein Batetuatte ihn zum geistlichen Grande' bestimmt; aber der junge Ber-thoud, der in seinem sechzehnten Jahre den Mechanismus einerUhr gesehen hakte, bekam eine leidenschaftliche Neigung für die Me-chanik, und überließ sich derselben ganz. Sein Vater, der ihm nichthinderlich war, zog einen geschickten Arbeiter an sich, der ihn in denElementen der Uhrmacherkunst unterrichtete, und erlaubte ihm als-dann, sich nach Paris zu begeben, um da seine Kenntnisse weiterauszudehnen und zn vervollkommnen. Hier setzte er sich nun fest,und verfertigte seit 1745 seine ersten Seenhren, die den Französi-schen Seefahrern so vieles nützten, um die Kenntniß der Geographiezu erweitern uud zu berichtigen. Er bat mehrere Werke, diese Kunstbetreffend, hinterlassen, in denen er die wahren Grundsätze, auf de-nen sie berubt, darstellt. Berthoud starb am 20. Juni 1807 an derBrustwaffersucht. Sei Neffe, Ludwig Berthoud, der Erbe seinerTalente, und sein Zögling, hat die Gränzen seiner Kunst noch er-weitert. Die Seenhren desselben befinden sich jetzt in den Händenaller Seefahrer, und sie sind noch bequemer, als die von Ferdi-nand Berphoud, und find so genau gearbeitet, daß sie in allenJahreszeiten dieselbe Regelmäßigkeit der Bewegung behalten.

Berti er, Intendant von Paris und Staatsrath, war eins derersten Opfer, das bei dem Ausbruche der Französischen Revolutionfiel. Man beschuldigte ihn, daß er den Rath gegeben bade» dieTruppen bei Versailles zusammenzuziehen, die mir Patronen verse-hen worden waren, und daß er Mittel angewandt habe, um, denPreis des Getreides zu steigern. Er wurde von dem Volke verfolgt,zu Compiegue, nach der Zerstörung der Bastiile, ergriffen, und»"