Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
Seite
271
JPEG-Download
 

Bes Des 271

!k- Willetoi, und keß sich nun in Frankreich „akionalisileu. Er wurde,i. 1706 Marschall von Frankreich, «ud »ach Spanien gesandt, wo er die

>ei Schlacht von Almanja gewann, die den König Philipp V. wieder-n zum Herrn von Valencia machte. Aber in den Jahren 1718 und, s 171 y war er selbst genöthigt, gegen Philipp V. zu kämpfen, dem eruß vorher so rühmlich beistand, und der aus Erkenntlichkeit einen Sohn desli- Marschalls in Spante» angestellt hatte. Da er das Spanische Gebier„n betrat, so schrieb er an seinen Sohn, der unter dem Namen HerzoF

e- von Liria bekannt ist, und ermähnte ihn in diesem Briese, seine

in Pflicht zu thun und nach allen seinen Kräften für seinen Souverän«

Ue zu kämpfen. Dieser außerordentliche Mann verlor sein Leben bei der

Belagerung von Philippsbnrg am 12. Juni 1734 durch eine Kano-z: «enkugel. ,

en Besbvrodko (Alerander Fürst von), Minister unter der We-lls gierung Katharina it. und Paul I., war anfangs Sekretär bei dem

er Feldmarschall Romauzoff, den er bei seinen ersten Fcldzügen gegen

r, die Lürken begleitete. Hierauf wurde er bei der Kanzellei angestellt,

«r und bewies dabei eine solche Thätigkeit und Leichtigkeit im Arbeiten,

er daß ihn Katharina H. zu ihrem Kabinetsftkrelär erwählte. Sein vor-

>s züglichstes Talent war eine genaue Kenntniß der Russischen Sprache,

ck die er sehr rein schrieb, und eine große Geschilllichkeit, schnell etwas

-n abzufassen, und dieser verdankte er sein schnelles und glänzendes

e- Glück. Einst erhielt er den Befehl, eine Ukase zu entwerfen, aber

a> er vergaß es , und erschien, ohne sie geschrieben zu haben. Die Kai-

u.- srri» sorderte sie, uud BeSborodko, ohne sich lange zu besinnen, zog

st aus seiner Schreibtafel ein leeres Blatt Papier und las die Ukase ab,

st als wenn er sie vor Augen hätte. Die Kaiserin, damit sehr zusrie-

ei den, verlangt das Blatt zur Unterschrift; sie war anfangs erstaunt,

>s l das Blatt leer zu finden, machte ihm aber über seine List «nd Nack-> lässigkeit keinen Vorwurf, sondern nahm ihn in ihren geheimen Rathm aus und ernannte ihn zum Minister des Innern im I. r 7 80. Hier

r- genoß er das ganze Vertrauen von Katharina, wurde sehr mächtig

i, und reich, und verband sich mit her Familie Woronzvff, wodurch er

,r ei» geheimer Gegner Potemkins wurde. Im Jahre 1791 sendete

kk ihn die Kaiserin zum Friedenskongreß nach Jassv, um mit der Pforte

! die Friedensunterhandlnngen fortzusetzen, die Potemkin abgebrochenn ! hatte. BeSborodko schloß den Frieden, unterzeichnete ihn znr voll-?, kommenen Zufriedenheit der Kaiserin, die ihn zu neuen Würden er-st hob. Nach seiner Rückkehr wurde er Minister der auswärtigen An-st gelegenheiten, und sein Ansehen vergrößerte sich; allein kurz darauf

>e verdrängte ihn der Günstling Plalo Suboff, und er verlor seinen

>. Einfluß, ohne gerade in Ungnade zu fallen. Da Paul I. auf den

I- Thron gelangte, erhob ihn dieser in den Fürstcnstand, und wählte

>- ihn r?y7, um einen Traktat zwischen Rußland und England gegen

n Frankreich zu schließen. Besborodko starb in Petersburg zu Anfange

g des Jahres 17YY.

- Beschälen heißt, von Pferden gesagt, so viel als bespringe»,

e befruchte». Beschäler, ein Bescbälhengst, Svringbcngst.

t . Bescheidenheit, die Einschränkung seiner wirklichen und ver«

» Rechte» die aus dem mäßigen Urtheile von dem eigenen

r Werthe und der eigenen Vollkommenheit entspringt, und die Fertig-,t-, man darin erlangt hat, seine Ansprüche auf Verdienst und

^ ! bamuf gegründete äußere Vorzüge zu mäßigen. keine hohe Meinungs ! von sich zu heg,» «ich noch viel weuiger zu äußern, Rach ökautB