Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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Bestimmung: „Die Mäßigung in An sprächen, d.i.'die frei»willige Einschränkung der Selbstliebe durch die SelbsttNebe Anderer.

Beschla g heißt unter andern die gerichtliche Verhaftung undJurückbcbattnng der in die Häfen-einlaufenden fremden Schiffe, dieein Landesherr in Kriegszeiteu verfugt.

Beschützer des Glaubens, ist ein Titel der Könige vonGroßbritannien, welchen der Papst Heinrich Vlll. wegen seinesEifers wider 1)r. Luthern ertheiät hat. Es bedeutet also einen Be-schützer der katholischen Religion.

Besenval (Peter Viktor Baron von), geb. zu Solothurn ausdem Geschlechte eines Patriciers. Sein Vater war Gcucrallieuke-nant und Oberster eines Regiments der Schweizergarden. -Er tratzu diesem Corps in einem Alter von y Jahren, und machte in sennmdreizehnten Jahre 17z5 seinen ersten Fsldzng. Ungewöhnlich schnellgelangte er zu den ersten militärischen Würden, was er mehr seinerschönen.Gestalt, seinem Verstaube und seiner Klugheit, als seinenvorzüglichen Talenten verdankte.. Er ivurde 1757 Hei »marsch all, undbefand sich in den Schlachten der. Hastimbck, Ftlingbausen und Clo-sterkamp. Der Friede von 176L führte ihn au den Hof, wo er dieWolle eines glücklichen und vollkommenen Hvfmanne« spielte. Erwurde Generallieurenanti -Generalinspekleur der Schweizer undGraubündner, und erhielt-das Großkreuz des St. Ludwigsorden.Der Baron Besenval vereinigte mir den Eigevscharten einesguten Osficiers, viele Anmuth, Verstand, Feinheit und vn sehtrichtiges Gefühl, wodurch er am Hofe sich Einfluß verschaffte.,DaS Ende seiner Laufbahn steht mit seinem frühern glänzenden Le-ben in einem großen Kontrast. Bei dem Ausbruche d.r Revolution178Y entfloh er mit Pässen versehen, wurde aber ungeachtet der,el-ben fest gehalten und nach Paris gebracht, aber für unschuldig erklärt.Er verschwand nun ganz von der politischen Scene, lebte, unbekanntund von Paris vergessen. Er starb ruhig in einem Alter von 72 Jab-ren am 27. Juni 17Y4.

Bessieres, Herzog von Jstrieu» Rcichsmarschall von Frank-reich, Chef der dritten Kohorte und Gcoßofflcier der Ehrenlegion,Generaloberst der kaiserlichen Garde, Ritter des Christusordens oonPortugal rc. Er schwang sich vom gemeinen Soldaten bis zum Jn-fanteriehauptmann und ging 1796 zur Italiänischen Armee, wo elzum Commandanten der Gulden des Generals Bonaparte ernanntwurde. Den 4. September dieses Jahres nahm er mir 6 Kavalleri-sten 2 Kanonen, und trug dadurch zum Siege von Roveredo bei. Erwurde Äerauf nach Paris gesandt, dem Direktorium die dem Feindegenommenen Fahnen zu überbringen, und kehrte als Oberst zur Ar-mee zurück. Er begleitete den General Bonaparte nach Acgypte»und kam mit ihm wieder nach Frankreich. Nach der Revolution vomi8. Brümaire ward er zum Arigadegencral, und kurz daraus zumDivrsionsgeneral erhoben. Er kommaudirte hierauf die Guide» zuPferde von der Konsulargarde, und ward nach Napoleons Thronte-steigung Reichsmarschall. Im Mai 130z erhielt er vom Prinzrcgen-ken von Portugal den Christusorden, und begab sich gegen Ende desJahres zur Armee in Deutschland, wo er an den glänzenden Opera-tionen Theil hatte, womit sich der Feldzng eröffnete. In der Schlacktvon Ansterlitz zeichnete er sich vorzüglich durch seine tüdne Anführungder Französischen Garden aus. In dem Pkeußisch-Französischen Fei«'