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zuge I8oü lieferte er am sz. December dem Preußischen Generall'Estocq einige Gefechte bei Biezun. In der Schlacht von Evlau un-terstützte er vorzüglich die kühnen Kavalleriemanövers des Herzvqsvon Berg. Bei der Schlacht von Friedland kam die Garde gar nicht-um Gefecht. Er hatte die Ebre, den Kaiser Napoleon bei der Zu-sammenkunft mit dem Kaiser Alexander auf dem Flusse Niemen zubegleiten. Später kommandirt« er einen Theil der Armee in Spa-nien. Bei dem Wiederansbruche des Krieges mit Oestreich 1809übernahm er das Eommando der Kavallcr'e bei der FranzösischenArmee. In d r Schlacht von Wagram wurde er verwundet. Spä-ter übernahm er das Cvmmando von der Nordarmer anBernad 0 l-tes Stelle, verließ es aber bald wieder.
Besteck, der Entwurf und Anschlag eines Schiffes, auch Hauses,zum Bau.
Bestimmen heißt in der Sprache der Gebildeten oft so vielals bewegen. ?. V. dieser Umstand bestimmt mich, etwas gewisseszu thun. Bestimmungsgrund, beißt eben so viel als Bewe-gungsgrund» bewegende Ursache. Bestimmung, heißt auch derZweck, zu welchem eine Person oder Sache bestimmt ist, z. B. dieBeulmmung des Menschen, das, was der Mensch seyn, leisten undwerden toll.
Bestuch es (Nimm» Alerei). Dieser in der neuern Geschichtemerkwürdige Mann, welcher eine Zeitlang das Russische Reich re-gieike, war aeboren zu Moskau röyz. Er begleitete ansang« alsCavalier die Russische Gesandtschaft zu dem Utrechter Frieden, wardMinister am Englischen Hofe, hierauf Russischkaiserlicher Ober-Kammerjunker und Gesandter am Dänischen Hofe. Die Kaiser!»Aiwa machte ihn zum geheimen Ratb und Kabinetsminister. Er kam»nachdem er dem Herzog von Kurland während der Minderjährigkeitdes Prinzen Iwan die Regentschaft ausgewirkt, und dieser wiederentsetzt worden, in Verhaft. Die Kaiserin Elisabeth setzte ihn wie-der aus freien Fuß, erhob ihn iu den Grafenstand und machte ih»-um Reichs - Vicekanzler. Er bewies sich auf diesem Posten als einenFreund des Hauses Oestreich, und brachte vermöae seiner Abgeneigt,heil gegen das königl. Preußische Haus im Jahre 1746 die merkwür-dige Allianz zwischen den beiden Kaiserhöfen zu Stande, leitete auchdamals den Krieg wider Preußen ein. Die Unpäßlichkeit der Kai-serin ließ ihn ihren Tod befürchten; er suchte ihre Successionsver-ordnung umzustoßen, den Großfürsten, Peter Fedrowitsch, von demer gehaßt wurde, und den er wieder haßte, von der Russischen Thron-folge auszuschließen, und dieselbe auf den Prinzen Paul Pekrowitschz« bringen. In dieser Absicht schrieb er an den General Aprarin,der die Russischen Truppen im siebenjährigen Kriege kommandirte,daß er unverzüglich mit der Armee aus Preußen zurückkehren möchte;Aprarin thak solches gerade nach der für die Russen so glücklich aus-gefallenen Schlacht bei Großjägersborf. Die Kaiserin erholte sichunterdessen aber wieder, und erfuhr den Rückzug ihrer Armee; erwurde als des Hochverralhs schuldig aller seiner Würden entsetzt,und auf einen ihm gehörigen Flecken Gvretowo verwiesen. SeineVerbannung währte nicht nur bis ans Ende der Kaiserin Elisabeth»sondern auch unter der Regierung Peters des Dritten fort, nämlichvon i7Z8bi« 1764; die Kaiserin Katharina II. aber setzte ihn mitvielen Gnadenbezeigungen wieder in seine vorigen Würden ein.Während seiner Verbannung schrieb er ei» Buch, welches 1764 insLonv.Lrx. Erster Vand. S