Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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li arretireu, und in einen Mantel gehüllt^ aufs Schloß Schlüsselburg>d' abführen. 2In» wurde der Proceß gemacht,, das Todesürtbeil überk» ihn ausgesprochenaber das Lchen'geschenkt und seiner Mter und

8 Freiheit beraubt, mit, seiner Fgyiilie nach PoUm in Sibirien in ei«

z- Gefängniß gebracht, wozu Mmmch selbst den Plan entworfen hatte»

r- 3 m wigendc« Jahre kam Eljiab«tl>,,chlse Tochter Peters des Großen,

ße durch eine Revolution auf den RusWcn Thron» Münunich wurde ge»

d» stürzt» Viren zurstckbernfen. und gcner müßte sein Gefängniß ein-er nebMir.. In Eaian trafen die Schlitten zusammen; beide erkannte«

>n einander, grüßten sich, setzten aber ihre Reise fort, ohne ein Wort

-k mit einander'zu wechseln. Da nachmals Katharina II. dp» Tbro«

ls bestieg, bekam er das Herzogrhom Kurland zurück, regierte hier

id mit Weisheit und Milde , übergab zehn Jahre nachher 17^6 keinem

«lr.steu Sohne, Peter, die Regierung, und endigte ruhig am 28.Oktober 1772 sein langes uns unruhiges Leben,ie B iri b i, ein Hazardspiel, wobei der, welcher die Bank hält,

>n auf 70 wenigstens 6 zum Vortheil hat.

h- -Bi'tke.. Ein Baum im nördlichen Europa» der männliche und1- weibliche Blumen «vg-sondert zugleich trägt, und der ein weiclM

z, Holz hat. Die männlichen Blütben bilden ein walzenförmiges Kätz-

d? chen, das aus locker über einander liegenden Schuppen besteht. Jede-

r- dieser Schuppen ist ein einblättriger, in Z bis 5 Theile getheilter

», Kelch, der'z Blürnen enthält, deren Blunnnkroncn einblättrig, offezr

ri und in 4 Theile gespalten und mit 4 Staubgefäßen versehen sind.

ir Die weiblichen Blüthen bilden viele kleniere Kätzchen, die mehr aufi-st gerichtet stehen. Das Kätzchen besteht ebenfalls aus Schuppen, diese

i, sind einblättrige Kelche, welche 2 nackte Fruchtknoten einschließe«,

p deren jeoer mit 2 fadenähnlichen Staubwegen versehen ist, und i»

einem Samen mit häutigen Flügeln an den Seiten auswächst. Eine

k, ! Bmmenkrone nimmt man an den weiblichen Blüthen nicht wahr.bl Die Frucht stellt einen Zapfen vor, unter dessen Schuppen die ob-

gedachten geflügelte» Samen liegen. In unsern Gegeüdcn in die11 ! weiße Birke lbmul-» »lba. Oinn.), auch Maie. Ihre schneeweiße0 ! Rinde und dünnen herabhängenden Zweige zeichnen sie vor allen einbei-

g Mischen Waldbäumen aus, und geben ihr ein angenehmes Ansehen.

» Sie schießr zu einem ansehnlichen Baume auf, der zwar einen star-

l, ! ken Stamm, aber schwache Beste hat. Ihre Blätter sind dreieckig,

!. ! oben aber mehr zugespitzt, säqeartig gezähnt, hellgrün, glatt und

a ^ glänzend. Noch ehe sie erscheinen, brechen die männlichen Btütben»

z katzwen hervor, welche gelblich sind, und bald folgen die weiblichen,

- - welche grün aussehen. Jene kommen aus besondern an den Spitze«

li der Zweige befindliche» Knospen,, diese aber aus den wahren Blät-

li terknospen. Im September und Oktober reist der Same, fällt aus,

li verfliegt sich, und geht im Frühjahre, wo das Land in Ruhe bleibt,

i von selbst auf. Unter den einheimischen Waldbäumcn ist die Birke

- in Hinsicht ihres Nutzens sehr auszuzeichnen. Sie liefert ein zähes,

, festes Holz, welches sowohl zum Brennen als auch zu verschiedene«

1 Arbeiten sehr brauchbar ist- Es soll nach dem Weißbuche»?!, Holze

! (Havn buche) das beste seyn. Wagner, Stellmacher, Drechsler

e und Faßbinder verarbeiten das birkene Holz. Die dünnen Reiser

1 flicht man zu Besen. Aus den langen 20 bis Zo Fuß nahe unter

- ^ der Oberfläche des Erdbodens fortkriechenden Wurzelreiiern, werde«

- - an manchen Orten Körbe» Backschüsseln und andere Dinge verfertigt.

' ! Die weiße Rinde ist sehr dauerhaft, und widersteht der Fäulniß i»

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