Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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sici» in Tyrol festgesetzt zu werden, da man ihm Schuld gab, revo-ljnjivnärs Grundsätze ausgestreut zu haben. Doch kam er nachherwiedcr-los, machte im August 17^6 zuNeu-Uork schon seine güsteLnstreise, und im I. 17Y8 stieg er zu Rvuen mit lü Personen ineinem großen Luftschiffe in die Höhe, und ließ sich 6 Stunden da-von erst nieder. Mir dem berühmten Astronomen Lalande machteer auch in demselben Jahre zu Paris eine Reise. So zeigte er den»auch dem Auslande-sehr oft das neue Schauspiel einer Luftfahrt mitdem glücklichsten Erfolge, und man zählte im Jahre 1807 schon überL6 glücklich vollbrachte Luftreifen. Mit seinem Rival, Garnerin»hatte er sehr große Fehden, wo sie sich in öffentlichen Blättern derbgenug umberzaukten. Zu Folge öffentlicher Nachrichten starb Vlan-chard am 7. März igoy.

Blanchet» das Blankscheit, eine Art Kamisol; auch,Stück Eisen oder Stahl in den Schuürbrüsten.

Blanco. Ja Blanco lassen, heißt bei den Kaufleute» weißoder unausgefüllt lassen, z. B. bei Wechseln und Vollmachtendie Stelle, wohin die Summe kommen soll, damit sie von dem Be-sitzer mit einer kleinern oder größer» Summe ausgefüllt werde»kann. Einen Wechsel in blanco indossiren, heißt auf derRückseite bloß seinen Namen hinschreiben und Platz darüber freilassen, worin nun der Name desjenigen» an den der Wechsel gege-ben wird, kann eingeschrieben werden. Bei Wechselgeschäslenin blanco stehen, heißt Tratten des Andern acceptiren, ohne da-für Deckung zu habe», auch Vorschuß leisten, ohne gedeckt dafürzu sevn.

Blankenburg (Chr. Friedr. von), wurde am 24. Januar1744-bei Colberg geboren. Er war ein Verwandter des als Heldund Dichter berühmten Kleist. Er widmete sich dem Kriegsdien-ste, und wurde schon im i?ten Jahre aus der kdnigl- Militärschulezu Berlin als Körnet zu Friedrichs Heere geschickt, bei dem er dann2l Jahre lang diente, und als Adjutant des von Krokowschen Dra-gonerregiments im 7jährigen Kriege verschiedenen blutigen Schlach-ten beiwohnte. Seine zerrüttete Gesundheit zwang ihn, 1777 sei-nen Abschied zu fordern. Er erhielt ihn mit dem Charakter alsHauptmann , und strikte sich nun in Leipzig» wo er vorzüglich mitWeiße in der engsten Verbindung stand. Er starb den 4. Mair?yd, von Allen, die ihn kannten, geschätzt, geliebt und bewun,dert. — Bon seinen Schriften ist vorzüglich zu bemerken: Versuch«der den Roman, daS beste und bis jetzt einzige Werk überdie Theorie dieser Dichkungsart in der Deutschen Literatur, und dieAusätze zur Sulzer scheu Theorie der schöne« Künste.

Blanquetr, das — (Jtal. Lrrrs di»nc->, Französ. csiroklsnvliv) — hejßt ein leeres, bloß mit seinem Namen unterschrie-benes Papier, worauf ein andrer in dessen Namen den Inhalt der-jenigen Sache ausfüllt, wozu er ibm Vollmacht gibt.

. Blasen ist der Theil der Heraldik oder Wappenkunst, derm ungefärbten Wappen, z. B. in der Bildhauerei und Kupfersti-chen, auf Münzen, Pettschastey rc. die: angenommenen Zeichen derWappcnfarben erklärt, und die Ursachen angibt, warum ein Ge-schlecht diese oder jene Wappen führt. Blasoniren, die Farbeder Wappen durch Punkte und Schraffuren ausdrücken. Blaso-«>ft r),ber Leu Graveurs und Steinschueider» derjenige, der einzig