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gegossen wakd. Er Yak die Eigenschaft- daß er die Viel beigesetzte»Leichen nicht verwesen läßt, sondern sie eintrocknet und tn eine ArtMumien verwandelt. Mao findet dort 2c»jährige uuverwefieLeichen. . .
- B l ei w eiß. Dieses nützliche Material wird fast eben so» wieder Grünspan, verfertigt. Es ist eine Art von Bleirost. welche!entstellt, wenn das Blei von der in Dünste verwandelten ^Essigsäurezerfressen und halb ausgelöst worden ist. Um es im Kroßen zu ge-winnen, verfährt man so: es werden etwa drei Fuß lauge, sechs Zollbreite und eint Linie dicke Bleiplatten schneckenförmig und so zusam-mengerollt, daß zwischen den Windungen ungefähr ein halber oderganzer Soll Awi,«enraum bleibt. Hierauf setzt man sie gerade aus-recht in irdene. Gefäße, in welchen unten guter Essig befindlich ist,dieser darf die Platten aber nicht berühren, daher legt man über den-selben kreuzweis hölzerne Stäbchen. Die Gesäße werden svdau» be-deckt und einer gelinden Wärme ausgesetzt. Hierdurch steigt der Es-sig in Dämpse-auf, welche sich an die Wände der Bleiplätten ausez-zen, sie durchvringen und eine Menge des Metalls auflösen- DieEssigsäure der Dampfe übersättigt sichmit dem Bleie und verwandeltesin eine mattweiße Materie, die nach einiger Zeit von,den aus eiuau-dergerollten Platten abgeschabt und gesammelt wird. — Die Plat-ten rollr man aufs neue wieder znlaintnen und verfährt auf die näm-liche Art. -- Am häufigsten wird das Bleiweiß in der Oelmalereigebraucht, und hierzu fein gestoßen und zerrieben. — Diese Arbeitist für die Gesundheit des Menschen höchst gefährlich, der einqeschluckteStaub verursacht «ine grausame Krankheit, die man die Mulerkolikoder Hütreukazze nennt. — Ein großer Theil deS käuflichen Blei-weißes ist dutcv vrigemischte Kreide verfälscht- Bleiwurf, Vleiloth, Blcischnnr, ein Stück Blei aneinem langen Seile, das man ins Meer laßt, um die Liefe und Ei-genschaft des Grundes zu unrersuchen. Man bestreichr nämlich deuuntersten Theil mit Umchlitt, wodurch etwas von Sand, oder wassich sonst auf dem Grunde findet, mit herausgebracht wird. Blei-stange, eine an den Enden mit Blei ausgegoffene hölzerne Stange,deren sich die Seiltänzer bedienen, um sich im Gleichgewicht zu er-hallen. Aehnlicder Stangen bedienen sich die Häscher auf Universitä-ten, um sie, bei einem Lärm oder Anflauf der Studenten, diesen zwi-schen die Füße zu werfen; in der Studentensprache, Bleistiftegenannt.
Bleizucker, ein Blei in Gestalt eines Salzes, welches »merhält, «sein» man Blei in einer Säure auflöset und die Auflösungabdüuster, seiner Süßigkeit wegen Bleizucker genannt. Wird zurArznei und Färberei gebraucht, und besonders auch zur Weinverfäl-schung. Um solche zu erkennen, dient die sogenannte Hahneman-sch e Weinprobe.
Blende, in der Baukunst, ein blindes Fenster, oder eine wi-che Thüre, die man bloß des Ebenmaßes wegen hinsetzt; desgleicheneine Berrikfmig oder Nische in der Mauer, um etwas, z.B. Bilder,
hineinzusehen. . ^
Bleno meter, em Federspanner, um die gehörige Starke derFedern eines Fiintenschloffes zu untersuchen. .
Blick- i) Ein schnell vorübergehender Schimmer. Ein Busdurch die Wolken. Das Silber anf dem Treibherde thut eine«