Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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Dle zoz

b ger den vereinigten Wirkungen der Luft und der Witterung trotzta- als jene beiden Metalle. Es verkalkt sebr leicht , auch bei dem ge-e, Imoellen Feuer, sobald eS zerflossen ist; alsdann bildet sich äugen-:a blicklich ein Ueberzug von Asche auf seiner.Oberfläche. So .ähnlich,d die Bleiasche oder der graue Breikalk dem äußern Anscheine nach

r- der Jinnasche auch immer seyn mag; so nimmt man doch eiuen we»

ek sentlichen Unterschied zwischen beiden wahr, wenn man sse bei eineme« mäßiaen Feuer, ohne daß sie schmelzen, zu calciniren fortfährt- An-z) stall weißer zu werden, wie die Ainnasche, nimmt sie vielmehr an-b- ftngs eine gelbe Farbe an , in welcher Gestalt sie B1 eigelb oderl- Massicor beißt und wird daraus von Zeit zu Zeit dunkler, bise- endlich das schone Roch erscheint, das wir unter dem.Namen Men-

tzt nige kennen. Erhitzt man den Bteikalk so, daß er rn. Fluß kommt,

so bildet er sich zu einer gelblichen, glasartigen Masse, welche B l.e i->ik glätte heißt. — Es ist ein sehr gemeines Metall, das aber nie

hr gediegen, sondern nur v.rerzr gefunden wird. Das Bier ist ein sehr

r» nützliches Metall. In der Arzneikunde-wirü eS äußerlich in mannig-

n'I salligen Bereitungen angewandt. Innerlich darf dies aber nie ge-rn schehen. Es gibt auch den Grund fast zu allen Glasuren irdener

m Gefäße. Der stärkste Gebrauch ist zu Kugeln und Schrot für Schieß-

er, gmehre.

ge Bleichen. Darunter versteht man die allgemein bekanntead Operation, der Leinwand und andern Stoffen ihre eigenthümlichesie Farbe zu benehmen, oder vielmehr, sie so zu verändern,. daß sie ganzi, «eiß werden. Es geschiehet dies dadurch, daß man dle Dinge, wei-ße che gelblich sind, der Einwirkung d r freien Lust und des-So«nenscheinsll'< aussetzt, sie auch fleißig mir Wasser, oder einer ähnliche» Feuchtigkeitdcgießt; die gewol,miedst n Ge genstände der Bleiche such...Stucke ro-lil der Leinwand. Man bleicht aber auch Wachs und thierische Knochen,

u- letztere z. B. um schöne Skelette zu erhalten. — D.eselben.Ursachen,

m welche machen, daß Farben von Jeucheu und andern Dingen verschie-

n> ßen, bewirken auch das Bleichen, — Leinene Zeuche werden, noch

ehe man sie der freien Luft und dem Sonnenscheine aussetzt, von den« gröber», sie färbenden, ausziehbaren Theilen durch Kochen in alkali-

ch scher Lauge befreiet. Hurauf setzt man sie mir den größtmögli»

ug chen Oberfläche» der Sonne und der Lust aus und befeuchtet sie, so oftst sie trocken werden, mit Wasser.. Auf die Beschaffenheit deS WafferSkrmml dabei sehr viel an. Wasser, die mir Metaüsalzen geschwän-s- «ett, und, wie mau sich ausdrückt, harr sind, kauften gar nichtw i«ln Bleichen. Weiwes, reines und ganz klares Wasser, ob es gleich

>g nickt ganz ohne Salz ist, dienr dazu am besten. — Von der Eigen-er Msk der dephlogistisstten Salzsäure, die Farben der Pflanzen schnell

. Z" zerstören , hat man in neuern Zeiten auch die Anwendung zu Ma-rs chen gesucht, diele zum Bleichen der Garne und Zeucht, besonders

e- «on Leinen und Baumwollen, im Großen zu benutzen und dadurch

e- schneller und zu jeder Jahreszeit dir Garne und Zeuche weiß zu ma»

An. Die angestellten Versuwe sind sehr glücklich ausgefallen, nurlß wnre zu wünschen, daß die Gesundheit der Arbeiter dabei wenigerhr «ochte gefährdet seyn.

A . Bleichert, ein bellrotber Rheinwein in einigen Gegenden vonst Liier und Oberköln. Der beste heißt ASmanshäuser.

- ,, .Bleikeller, d«ßk das Gewölbe unter dem Chöre der Dom»

^ mche j» Bremen, wo das Blei zum Kirchdache und zur Orgel