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cherhanbwerk zu lehren; ein zweiter Bruder unterstützte thu mit dernöthigen Kleidung. So kam er 1781 nach London. Unter ander, 1kleinen Aemtern, die unser Robert übernehmen mußte, war auch des rVorlesen der Zeitungen. Um ihm dieß zu erleichtern, kaufte ihm sei, lBruder ein Wörterbuch und bald verstand er Bnrke's, For, Norlh's <und anderer herrliche Reden, welche seinen Kopf mit neuen Idee, >bereicherten. Da« Besuchen einiger Bethäuser» einer Debatten - Ge-sellschaft, des Covent-Garten-Theaters, die Lectüre mehrct-rBücher, des Journals „rfto k-onston lVksgsLins" — dieß alles fühlstihn in eine neue Außenwelt und zugleich in ein geistiges Reich ein,worin alimälig sein eigener immer mehr und mebr sich entwickelnde.Geist sein wahres Element fand. So ward er Dichter ohne es M '
zu wissen. Einst sprach er ein Volkslied, welches er nach einer alst» «
Weise gedichtet hatte. Sein darüber erstaunter Bruder vermcchst iihn, dem Herausgeber des lftonckon öckagsrins es anzubieten und » Iward aufgenommen. DaS Gedicht hieß rks IVIUK and der Di«- 'tcr war damals etwa iü —i? Jahre alt; ein zweites Gedicht: »»' '
ksilors roturu" fand ebenfalls in jener Schrift einen Platz. TkM- «son's Jahreszeiten, Milton's Verlornes Paradies nnd andere Wem 'der Art erfüllten seine ganze Seele und es bedurfte nur einer um- !deutenden Vegünsiigung des Zufalls, »m Robert zum Schöpfer e,,« ,
Dichknng zu wachen, die man im Ganzen neben und i« Ci»M 'Leiten noch über Thomsons Jahreszeiten setzen will. Ein Sttt»unter den Londner Schuhmachern übervieFrage: „ob diejenigen, iv"che nicht förmlich ibre Lehrjahre bei einem Meister bestanden häm", ^als Gesellen arbeiten dürften?" und welche Robert, der bei sei»-"Bruder, welcher nicht selbft Meister war, gelernt harte, so garanging, nöthigte ihn (1786) ein paar Monate lang bei seinem epmaligen Herrn, Austin, eine Zuflucht zu suchen, welcher ihn ,mit vieler Güte aufnahm. Hier im Sckoße der Natur, umgebenibrcn Reize«, ausgestattet mit einer reichen Empfänglichkeit kürschönsten und reinsten ihrer Eindrücke, begeistert von den Bilde'", iwMe seiu junges Gemüth aus Thomsons Schilderungen aufgen»""men hatte, ergriff er zuerst die Idee zu einem Gedichte, welches'der Folge unter dem Titel : », tks larmsrs Lo;-: n ,ur»I xo«m, »I -Lodere Liooiukslck (nachgedr. Leivz. 1801 übers, v. Fick, Erlam.! 8 oz) erschien und Roberts eigenthümliche LiedenswürdiKkeit <baE jterisirte. Er arbeircte es jedoch unter nicht angenehmen VerbalU!"' ,sen aus; denn nach einer dreimonatlichen Abwesenheit von London, M .er dahin zurück und noch bei einem S»ubmacher-Meister in die LcM-Hierauf (1790) verbeirathete er sich und arbeitete als Geselle in en>Dachstube mit sechs bis sieben andern Gesellen und in dieser Lageendete er sein Werk. Ein RechtSgelehrter, Capcl Loffr, sah. esI. i ?99 Werst und entzückt davon veranstaltete er im Vereine n» ,einem Freunde, Gill, den Druck desselben. Die voransrchenbe .richt über den Verfasser ist von dessen Bruder Georg. — D'k n'A.- ,
schen Miscellen ( 1 .1 goo I. Bd. z. St. S. 14z) bezeichnen das a>°'' '
treffliche dieses Gedichts folgendermaßen: ,, sanft fließende M", 'Empfindung, Frömmigkeit, Dichterfeuer, ein Talent im MakerE" ^ein richtiges Gefühl des Natürlichen und Rührenden, Kraft der v'danken und Lebhaftigkeit der Einbildungskraft sind Thomson >" jBloomfield gleich gemein; aber in Blovmflclds Gedicht herrscht ,höhere Einfalt, als im Thomson; ihn charakterisier eigentlich ßsw ^das Hvrazische »niollo »r^u« kaeslum." —