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gionsunterricht, unterwarf sich der Beschneidn»-, und erhielt nun im !Namen Achmet Pascha: sein jährliches Cinkommen betrug fast12,020 Thaler. Indessen, des müßigen Lebens überdrüßig, bewarber sich um die Grelle eines Commandanten in einer Türkischen Fe- ?stung in Servien; allein der Grvßvezier hintertrieb seine Anstellung ^und nur erst nach dessen Tode wurde Bonneval von dem neue» !Grvßvezier zum Chef der Bvmbardirer ernannt, in welcher Steilendie Artillerie des Großsultans in mehrererHinsicht zu verbessern si chre.Denn dieses allein war es, worauf ihn theils die Eifersucht mächtegcr Paschen, theils die Unentschloffenheit des Sultans, Mahonie» V.,!theils die Abneigung der Türkischen Truppen gegen alle Einrichtun-gen der europäischen Kriegsdisciplin einschränkte, so nützlich er, bei'seinem glühenden Haffe gegen Oestreich und bei seiner Thätigkeit undEhrgeiz, dem türkischen Reiche hätte werden können. Indeß genoß eldie Aunchmlichkeiteu seiner Lage hinlänglich, und starb in der Nachtvom 2Z auf den rgstcn März 1747 in einem Alter von 70 Jahren.
Lonuier li'Lrco <Ange), Präsident der Rechnnngskammervon Montpellier, war nach und nach Deputirter bei der Gesetzgebung,beim Konvent und endlich bei dem Rathe der Alten 1799. In deinKonvent votirte er Ludwigs XVl. Tod. Von dem Direktorium i»der diplomatischen Karriere angestellt, begab er sich nach dem 18t»Frnktidor zu den Zusammenkünften in Lilie, wo sich die zu Paris ein-geleiteten Unterhandlungen mit Lord Malmesbury ohne Erfolg ende-ten. Im folgenden November ging er mit Treilhard zu dem Ku-glest nach Rasiadr, in der Eigenschaft eines bevollmächtigten Mini-sters der Französischen Republik, und befand sich »ach TreilhardsEia-lritt ins Direktorium, an der Spitze der Deputation. Als der Kai-serliche Minister Befehl erhielt, die Unterhandlungen abzubrechen,ging Bonnier mit seine» Kollegen nach Straßburg ab. Unterwegswurden sie angefallen und Roberjot und Bonnier umgebracht; Debr?entkam mit einigen Wunden.
Bononische Stein, der, eine Steinart, welche aus der» !
Schwerspat und etwas wenigem Thon besteht, und in der Gegend -
von Bologna in Italien gefunden wird. Ein Schuhmacher daselbst, >
NamensCascariolo, der sich viel mit Goldmachen abgab, entdeckte >
an diesem Steine die Eigenschaft, daß er im Dunkeln lenchtet, wen» ^
er vorher eine Zeitlang an der Sonne gelegen hat. Vorzüglich stark ^
leuchtet er, wenn man ihn zu Pulver gestoßen, mit Leinöl durchge- ^
knetet und calcinirt hat. Der Schwerspat thut, wenn man ihn cal- i lcinirt hat, die nämliche Wirkung.
Nonsens, der; der gesunde, natürliche Menschenverstand, lMutterwitz. Der Bon ton, der gute Ton, die feine Lebensart!diejenige Art zu sprechen und zu Handel», welche unter den gesilte- >ton, oder doch höhern Ständen im Gebrauch ist. Bonvivaak,Heißt eigentlich ein Wohllebender; ein solcher, der sich nichts, best»- <ders an Essen und Trinken, abgehen läßt: daher denn überhaupt ei»lustiger, ohne Sorgen und wohl lebender Mensch.
Bonze, der. Bonzen sind die heidnischen Priester in Japan wl» >
auch überhaupt in Indien. Sie enthalten sich des Flcischessens »»? !
der Ehe, wissen aber aus dem Aberglauben des Volks maiinisfalli- j
gen Nutzen zu ziehen. k
Bootes (Mythvl. n. Astron.) bedeutet eigentlich einen Säst»-treiber. Die Fabel erzählt: Philvmelus, der Ceres und des JE» ,Gehn, habe, durch seinen Bruder, Pintus, aller Güter beraubt, M