Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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370
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Man findet in der Geschichte der Revolution von Vertrank de Ms-leville schätzbare Belehrungen über seine letzten diplomatischen Arbei-ten. rgor ist er mit Genehmigung der Regierung »ach Frankreichzurückgekehrt, und hat 1804 eine ansehnliche Erbschaft erhoben-

Breugel (Peter), Maler, geb. 156; in einem Dorfe bei Bre-da, bildete sich nach der Natur und ahmte sie sehr glücklich nach, s«wie er sie sah, unter den Bauern auf ihren Kirmissen und Hochzeitenin Flandern. Er hatte zwei Söhne, den höllischen Breugel undden samm ebnen. Jener malte sehr schön, aber zeichnete nur mit-telmäßig Belagerungen und Feuerbrand- Auch hat man von ihm da»Herabsteigeu des Orpheus zur Hölle und die Versuchung des heili-gen Antonius. Der sammerne Breugel hatte den Namenvon seiner Kleidertracht. Er behandelte edlere Gegenstand«- als lein ,Vater, und nicht so schwarze, als sein Bruder. Sehr reizend sindseine Landschaften. !

Breve, das, eine christliche Verordnung oder Genehmigung ^des Papstes in Justiz-und Gnadensachen. Es ist mit rothem Wachsbesiegelt und vvm Sekretair unterschrieben.

Brevet, ein offner königlicher Brief, ein Patent wodurch Je-manden eine Beförderung, eine Standeserhöhung oder ein Gnaden-Evld zugesichert wird, ein Vestalluugs- oder Gnaden-Brief.' InFrankreich ist Lravst ä'invenrion dasselbe, was in England das Pa-tent ist: Ein Privilegium für den Erfinder einer Sache, seine Er-findung zur Belohnung eine gewisse Reihe von Jahren allein ver-fertigen zu dürfen.

Brevier, das, das Taschenbuch der katholischen Geistlichen,welches gewisse Terte aus de> Bibel auf jeden Tag nebst Gebetenund Lieder» enthält, die jeder Geistliche täglich zu lesen, verbunden ist.

Srsvi mann, wörtlich , mit kurzer Hand, d. h. ohne Weit-läufcigkeit, in der Kürze.

Breybabn, eine Art Weißbier, das aus Weizen, zuweilenauch aus Weizen und Gerste gebrannt wird; der Halb.-rstädtei Brch-bavn ist am berühmtesten; Konrad Vreihahn in Hannover erfand u»

I. 1526 diese besondere, nach ihm genannte Gattung von Bier.

Brezner (Ebristvph). geb. zu Leipzig 174. gest. daselbst l8°8- iEr war Kaufmann und zuletzt Affocis einer Handlung in Leipzig,welcher er mit Pünktlichkeit und Eifer vorstand, so daß nur seine M-beostunden der Poesie gewidmet waren, welche iün doch so sehr an-zog. Dieser Ursache muß man zuschreiben, daß er in seine» Werke»uns mehr seine Anlagen als Vollendung gezeigt hat. Sein komi-sches Talent war nicht gering all, in sein D alog ist öfters unbehol-fen und steif und sein Witz fällt bisweilen ins Gemeine. Was am ldem Theater Wirkung thut, kannte er aus Praktik ziemlich genau,allein er machte sich dabei auch zu sehr vom Schauspieler-Urtheil uuoBehagen abhängig, denen das Mittelmäßige öfters willkommener ist,als daS Vollendete. Als Opern-Dichter kaun man ihn unter dstbessern zählen, und auch sein Roman: Leben eines Lüdekli-chen. wozu ihm Hogarth's und Ebvdowiecki's Zeichnungen als Leu-faden dienten, ist nicht ohne Verdienst. Die nicht kleine Anzahl sei-ner dramatischen Stücke, unter denen besonders die Entführungaus dem Serail durch Mozarts Komposition, sehr berühmtworden ist, siehe bei Meusel. ..

Briarens (Mpthol.) ein hnndertarmiger Riese von außer»