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Schriften sich als einen scharfsinnigen Denker und besonders als eine»gründlichen Kenner des Airerrhums berühmt machte. Viele Jahre de-icväingkeersichmirdeni Sallnsttus und dessen Fragmenten vorzüg-lich mit denen von Sallussius Geschichte der römischen Republik, vo»der Abdankung Sullas an bis zum Feldzuge des Pompejus gegenden Mithridates. Er brachte an 700 Bruchstück. von diesem wich-tigen Werke zusammen, und ordnete »nd begleitete sie mit einemKommentar, der aber nie durch den Druck bekannt gemacht ist.
Brot. Es konnte der menschlichen Aufmerksamkeit nicht langeentgehen, daß die mehlartigen Samenkörner für ihn eins der beste»Nahrungsmittel lieferten. Daher finden wir ihren Gebrauch zu die-s.-m Behufe schon in dem frühesten Alterthume und so weit, als unkdie Geschichte reicht. Der Genuß der Körner, so wie sie die Natur«ab, vermochte den Menschen, aufMittel zu sinnen, sich ihren Gennßzu erleichtern. So entstand nach vielen Versuchen das Brot, welchesnoch jezr das vornehmste Nahrungsmittel vieler Millionen Mensche«ist. So gemein und leicht uns die Verfertigung desselben zu sey»scheint, so muß es doch lange gedauert haben, ehe man es zu einergewissen Vollkommenheit brachte. Man zerrieb vermuthlich erst dieKörner zwischen Steinen, und machte aus dem davon gemachten Mchleoder Schrote, mir Milch und Wasser einen Brei, oder getrocknetefeste, schwer veidauliche Kuchen. Nur nach vielen Versuchen oderdurch ein glückliches Ungefähr fiel man darauf das mir elnergewisse»Quantität Wasser vermischte Mehl in Gährung zu setzen, welche dieklebrigte Eigenschaft desselben fast gänzlich zerstört, denGeschmackvkk-beffert und die Masse fähig macht, ein lockeres, wohlschmeckendes,leicht zu verdauendes und mithin gesundes Brot zu werben. DasVerfahren beim Brotvacken ist folgendes: man knetet etwas alle»Teig, der durch eine ihm eigene geistige Gährung aufgeschwollen uadlocker geworden ist, und dadurch erneu mit Saure vermischten aber dabeigeistigen Geruch bekommen hat und Sauerteig heißt, unter neue»Teig; hiedurch entsteht in diesem in minderem Grade eine verwandleGährung. Hiebet wird nun der ganze Teig lockerer; es tritt viel Lustund Gas hinein, welche«, da die Zähigkeit des Teiges ihm seine gänz-liche Entbindung unmöglich macht, Augen und kleineHölen darin her-vorbringt, ihn hebt undauftreidk welches das Gehen des TeigesHeißt. In diesem Zustande wird nun der Teig i» den Ofen gebracht,worin sich während des Backens die in den Holen eingeschlossene Lustund die spiritudse Substanz durch die Hitze noch mehr ausdehnt undbewirkt, daß das Brot lock- rer und von den Massen» die man aus un-gesäuertem Teig erhält, ganz verschieben ist.
Br erbaum, ein Baum in Ouindien und besonders auf den In-seln der Südsee oder in Australien , von der Größe einer mittekmäßl-gen Eiche, dessen Blätter anderthalb Fuß lang sind, nnd einen milchig-ten Seist enthalten, und Hess.» 20 bis zopfündige Frucht die Brot-sr.n cht, groß» lang nnd mit Buckeln besetzt nnd gelb ist (arroc-rpu»l..)- Diese Frucht wird vor der Reife abgenommen, in mehrere Theilezerschnitten, in Blätter gewickelt nnd auf heißen Steinen geröstet,lisch welcher Zubereitung sie wie Weizcnbror schmeckt, und von denLaudeshewvhnern als Brot genossen wird.. In jedem verwachsenenFruchtknoten steckt e n länglicher, oben mit einem langen Haar verse-hener Same. Nicht nur da« Fleisch, sondern auch die Eamcnkernekönnen gegessen werden. Leztere sind den Kastanien gleich, und werde«auch wir diese i» der Asche gebraten. Förster fand den Geschma«