Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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der auf diese Art zubereiteten Brotfrucht völlig wie Krume «oM Wei-zenbror, mit Kartoffeln vermischr. Man weiß Gerichte- ja selbst Lek-kerelen aus der Brotfrucht zuzubereiten. Das Holz des Brvtbaums,besonders des zahmen, ist gelblich, und dient zu allerlei Kunstsacheu.Aus dem Splint werden Zeuge verfertigt. Die Blätter geben Ser-vietten und Tischtücher auf deu Südseeiuselu, man wickelt auch dieFrucht darin ein. Der Saft, der dem eingefchnittcnen Stamme ent-fließt, Hibt mit Kokusmilch eingekocht, einen guten Vogelleim, mitSagomehl, Zucker und Eiweiß, einen festen Karr. Die trocknen Blu-tenkätzchen brauchen die Otaheitier als Zunder. Die Vermehrung undFortpflanzung des Brotbaums geschiehet durch Samen, durch Able-ger und abgeschnittene Zweige, welche sorgfältig gepflegt werden. 60bis 70 Jahre dauert da« Wachsthum des Brocbaums, nach dieser Zeitstirbt er allmälig ab. Während seines Flors trägt er reichlich. EinePerson kann von z Brvtbäumcn 8 Monate lang lebe».

Br 0 kurtheil. Bei den Angelsachsen mußten sich die Angeschul-digten unter andern auch durch einen bcschwornen Schnitt vom Broteoder Käse, von dem Verbrechen reinigen. Hiervon kommt die Redens-art: „daß mir das Brot im Halse stecken bleibe." Brokverwaud-lung, nach der Lehre der Römischen Kirche, die Verwandlung desBrotes im Abcndmahle in den Leib Christi, oder umgekehrt, die Ver-wandlung des Leibe-Christi in das geweihte Brot (lmxsnLeic,n).Brorwasser, ein über Brot abgezogener Branrweiu, brotfarbigeestarker Ncckarwein, weicher bei dem Wirtembcrgischeu Dorfe Stcttc»im Ramelbale wächst. . . ..

Vronillon, der erste fluchtige Entwurf, dep noch ins Reinegebracht werden soll; auch das Conzept genannt. Brvuillon oderauch Brouillard, nennen die Kaufleute das Buch, worin sie alle-durch einander, so wie es täglich vorfällt, auszeichnen, was sie hernacherst rein und ordentlich in die Handbücher eintragen; welches Buchauch die Strazze oder Cladde heißt. .

Br 0 uilliren, in Unordnung bringen, verwirren. Br 0 uillirtstvn, in Unordnung seyn, z. D. er ist mit seinen Finanzen sehr brouil-lirt, d. b. er ist in schlechten häuslichen Umständen. Sich broui lit-ten heißt: sich mit Jemanden überwerfen, z. B. sie haben sich miteinander brouillirt. Drvuillcric, das Mißverständniß, der Zwist.Drouillement, auch scherzhaft, Brulljamini, die Verwir-rung , der Wirrwarr.

Brown (Jodn) 1755 oderzü zu Buncle in der Grafschaft Ber-wick geboren. Seine schon früh erwachenden. Talente.bewogen seineAeltern, über deren eigentliches Gewerbe man.nichks zuverlässiges weiß,thu von dem Weber, bei welchem er die Lehrjahre stehen sollte, weg-zunehmen und in die lateinische Schule. zu Duuse zu schicken. (AuchJohn Huutcr, ebenfalls ein Schottländer, und nachher gleich be-rühmt, hatte eine ähnliche Bestimmung zu Erlernung des Zimmer-manus - öder Nademacherhandwerks). Gleich stark am Geist, wie amKörper, (er soll in feiner Jugend, um .sich Mittel zur Erweiterung soi-ner Kenntnisse zu erwerbe», als Tagelöhner gearbeitet haben) machteer schon im a.zten Jahre, eine Fußreise von iz engl. Meilen, und beidieser sowohl, als beimehreren nachher wiederholte» Fußreisen pflegteer nie auf der Landstraße zu bleibest,, sondern durchstrich alle Wälder,und faßte dabei alle Naturdiuge genau ins Auge. Durch seinen an-haltenden Fleiß erwarb er sich bald die Stelle eines Schullehrers,nahm dann 175; eine Hofimtsterstclle in der Nähe von Dunst, jedoch,